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Schweizer Handelszeitung vom 17.04.2014

Peugeot greift nach den Sternen

Nach jahrelanger Krise infolge Konjunktur- und Verkaufsschwäche in Südeuropa verfolgt PSA eine neue Strategie. Der Gewinn soll kräftig steigen. Aber es gibt Risiken.

Peugeot greift nach den Sternen

Peugeot-Chef Carlos Tavares schaltet auf Angriff. «Back to race», heisst sein Motto, um den angeschlagenen französischen PSA-Konzern zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Die Modellpalette wird bis zum Jahr 2020 nahezu halbiert – von derzeit 45 Modellen sollen nur 26 übrig bleiben.

Darüber hinaus soll die Premiumlinie von Citroën zu einer eigenen Marke aufgebaut werden. So wollen die Franzosen bis 2018 einen operativen Gewinn von 2 Prozent vom Umsatz erreichen. Danach sollen über fünf Jahre jeweils 5 Prozent erwirtschaftet werden. Derzeit liegt die Marge der Franzosen bei -2,9 Prozent.

Stolperstein eins: Ruinöser Preiskampf

So weit, so gut! Das Problem ist nur, dass PSA heftiger Gegenwind ins Gesicht blasen wird. Erstens sind die Franzosen vor allem auf den Massenmarkt ausgerichtet, in dem ein scharfer Wettbewerb herrscht. Konkurrenten wie VW oder GM, die die Krise 2009 nutzten, um sich gesundzusanieren, werden dem Treiben der Franzosen nicht tatenlos zuschauen. Es tobt bereits jetzt ein ruinöser Preiskampf, dem sich PSA aufgrund der schwachen Preismacht nicht entziehen kann.

Es kommt erschwerend hinzu, dass PSA gut 58 Prozent ihrer Autos in Europa – vor allem in den südlichen Peripherieländern – absetzt, wo sich der Markt erst langsam von den Folgen der Euro-Krise erholt. Kommt die Konjunkturerholung in Europa aber ins Stocken, wird sich das in den Verkaufszahlen von PSA sofort voll niederschlagen.

Stolperstein zwei: Starke Konkurrenz

Und im angestrebten Ausbau des margenträchtigen Premiumsegments steht den Franzosen vor allem die Konkurrenz aus Deutschland im Weg. BMW, Audi, Mercedes – drei Marken, die sich ihren Platz an der Luxusweltspitze über Jahrzehnte hinweg erarbeitet haben. Der geplante Weg zu neuem Ruhm und zum Griff nach den Sternen ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Vorschusslorbeeren sind fehl am Platz.


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