Gratis Probe-Abo!

Jetzt kostenloses Probe-Abo im Wert von CHF 40.- / EUR 40.- bestellen.

Schlagzeilen

Die SIX will endlich zusammenwachsen
Mammutprojekt für den neuen CEO   

Sunrise
Sunrise bestätigt positiven Eindruck    

Snap
Das Grundproblem wird nicht gelöst       

Das Rätsel der Phillipskurve
Korrelation Inflation/Arbeitslosigkeit flacht ab

Siemens
Die Visibilität für 2018 sinkt

Deutschland
Der Konjunkturmotor brummt

The Advisor
Exklusiver Leser-Service

Kundenlogin

Wöchentlich informiert mit dem aktuellen «the investor» -Börsen­brief.

   

Börsenlexikon

Unser Börsenlexikon erläutert Ihnen Begriffe aus den Bereichen Börse, Wirtschaft, Aktien, Fonds, Anleihen, Devisen und klärt Sie über viele weitere Fachbegriffe auf.

- A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z   
   

Anzeige

  erfolgreich anlegen,  Börsen-News,  Technische Analyse Börsen,  Börsenbrief,  Börsen-Newsletter,  Börse,  Technische Analyse Aktien

« zurück

Schweizer Handelszeitung vom 14.11.2014

Rieter – Opfer des IS-Terrors?

Rieter hat ambitionierte Ziele. Der Umsatz soll mittelfristig um 30 Prozent steigen, das operative Ergebnis soll sogar mehr als verdoppelt werden. Der IS-Terror könnte die Planung aber durchkreuzen.

Rieter – Opfer des IS-Terrors?

Der Spinnmaschinenhersteller hat seine mittelfristigen Finanzziele konkretisiert. Wollte Rieter bisher eine Ebit-Marge von 9 bis 12 Prozent erzielen, so lautet die Vorgabe nun: Rund 10 Prozent Marge und einen Return on Net Assets (RONA) von gut 14 Prozent. Der Umsatz müsste sich dafür auf etwa 1,3 Milliarden Franken belaufen. Die Ziele des Konzerns sind sehr ambitioniert. Vor allem auch, weil sich der Auftragseingang weniger stark entwickelt als erhofft. Nach neun Monaten schlagen Aufträge in der Höhe von 900 Millionen Franken zu Buche, was auf den ersten Blick ein ordentliches Wachstum ist. Auf den zweiten Blick wird jedoch deutlich, dass sich die Dynamik deutlich abgeschwächt hat. Denn der Neun-Monats-Auftragsbestand deutet darauf hin, dass die Ordereingänge im dritten Quartal lediglich gut 245 Millionen Franken betragen haben. Bis Ende Juni konnte Rieter hingegen Aufträge in der Höhe von 655 Millionen Franken vermelden.

Bremsspuren in der Türkei

Angesichts dieser Entwicklung muss bezweifelt werden, ob sich der Auftragseingang bis zum Jahresende wie erwartet oberhalb der Marke von 1270 Millionen Franken einpendeln kann. Gegenwärtig scheint es eher wahrscheinlicher, dass Rieter deutlich unter dieser Marke (-5 bis -10 Prozent) landen wird. Die grösste Sorge bereitet dabei die Entwicklung auf dem türkischen Markt.

Nach gut eineinhalb Boomjahren zeichnet sich dort eine markante Abkühlung ab, was Rieter hart trifft. Per Ende Juni steuerte das Türkeigeschäft nämlich gut einen Fünftel zum Konzernumsatz bei (Türkei: 106 Millionen Franken/Konzern: 522 Millionen Franken). Der Negativtrend könnte sich bei einer Eskalation der geopolitischen Spannungen an der türkisch/syrischen Grenze (IS) noch verstärken und die Geschäftsverlangsamung beschleunigen.


Link zum Artikel


theinvestor.ch (Schweiz) AG | AGB | Impressum | info@theinvestor.ch
House of Finance | Rütistrasse 20 | CH-9050 Appenzell
Telefon +41 (0)71 353 35 65 | Fax +41 (0)71 353 35 19