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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 45/2018 (12. Dezember 2018):

Fundamentale Analyse - Schweiz

Verhaltener Ausblick für das Börsenjahr 2019        

Nestlé
Unbeschadet durch die raue Börsensee     

Fundamentale Analyse - USA
Inverse Zinskurve löst Ausverkauf aus          

Starbucks
Anleger bleiben McDonald‘s treu

Fundamentale Analyse - Europa
2019: Black-Swan-Szenario

Bayer
Notoperation am offenen Herzen

 

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Schweizer Handelszeitung vom 17.10.2014

Alcoa ist vom Aluminiumpreis abhängig – und dieser wird fallen

Alcoa überrascht mit starken Quartalszahlen. Doch die guten Daten waren Folge des hohen Preises für Aluminium. Dieser fällt jetzt wieder. Das Alcoa-Schlussquartal könnte schlecht ausfallen.

Alcoa ist vom Aluminiumpreis abhängig – und dieser wird fallen

Der US-Aluminiumkonzern Alcoa hat die Erwartungen mit den Drittquartalszahlen nicht enttäuscht. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen ein Plus von 149 Millionen Dollar. Auf den ersten Blick hat der Konzern alles richtig gemacht. Dass die Aktie dennoch massiv unter Druck ist und binnen einer Woche über 10 Prozent an Wert verloren hat, kommt aber nicht von ungefähr. Erstens profitierte Alcoa im abgelaufenen Quartal in einem grossen Umfang vom gestiegenen Aluminiumpreis – allein zwischen Ende Mai und Ende August verteuerte sich das Industriemetall von 1714 auf 2114 Dollar pro Tonne.

Fallende Aluminiumpreise werden möglicherweise das Schlussquartal belasten

Seitdem hat sich der Preis aber auf 1909 Dollar pro Tonne zurückgebildet – Tendenz weiter sinkend. Die Aussichten für die globale Wirtschaftsentwicklung haben sich in den letzten Wochen deutlich eingetrübt, was wohl in einer fallenden Aluminiumnachfrage und in weiter sinkenden Preisen gipfeln wird. Bereits bei den Zahlen zum vierten Quartal wird sich dies wahrscheinlich negativ bemerkbar machen.

Erschwerend kommt hinzu, dass ein langfristiger Hoffnungsträger der Aluminiumbranche, die Autoindustrie, den Zenit überschritten hat. Vor allem der einstige Boommarkt China ist  merklich schwächer geworden. So stiegen die Autoverkäufe im September gerade noch um 6,4 Prozent. Langfristig wird diese Abkühlung für die Autobauer zum Problem werden. Nach den Boomjahren wird ein massiver Angebotsüberhang in China auf sie zukommen – Produktionsreduktionen und Werksschliessungen werden wohl folgen. Das heisst, selbst, wenn die globalen Autobauer Aluminium mehr und mehr als Produktionswerkstoff nutzen, so wird dieser Effekt durch die verringerte Gesamt-Auto-Produktion kompensiert.


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