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Themen aus der Ausgabe 37/2018 (17. Oktober 2018):

Börsenturbulenzen

Der Markt atmet einmal kräftig aus  

Bossard
Böse Überraschung könnte noch kommen   

Take-Two
Blockbuster-Game steht in den Startlöchern   

Apple
Laufende Korrektur eröffnet Chancen

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Brexit-Verhandlungen auf der Zielgeraden

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Schweizer Handelszeitung vom 02.05.2014

Kühne + Nagel – schon ausgereizt?

Kühne + Nagel ist ziemlich hoch bewertet. Der Logistikexperte will jedoch auch in diesem Jahr das Tempo steigern. Doch es könnte sein, dass das Branchenumfeld allzu grosse Sprünge verhindern wird.

Kühne + Nagel – schon ausgereizt?

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel hat in den letzten Jahren reichlich Vorschusslorbeeren eingestrichen. Im Vergleich zum MSCI World Transport hat K+N deutlich outperformt – das Plus beträgt fast 15 Prozentpunkte. Entsprechend hoch sind mittlerweile die Bewertungsparameter der Aktie.

Mit einem Kurs-Buch-Verhältnis von gut 5 und einem 2014er-KGV von 22 wird das Papier mit einer deutlichen Prämie gegenüber den Wettbewerbern bewertet. K+N versucht, die gute Stimmung der letzten Monate mit einem ambitionierten Ausblick für das laufende Jahr weiter anzuheizen und will wie in den Vorjahren schneller wachsen als der Gesamtmarkt.

Das Wachstum bleibt hinter dem langfristigen Mittel zurück

Angesichts dessen dürften Enttäuschungen jedoch vorprogrammiert sein. Denn das Umfeld bleibt 2014 angespannt. Einerseits dürften die Schweizer in bislang schnell expandierenden Geschäftsaktivitäten allmählich einen Sättigungspunkt erreicht haben – entsprechend dürfte sich das Wachstumstempo verringern und der Preisdruck zunehmen. Es kommt hinzu, dass möglicherweise weltweit das Handelsvolumenwachstum auch 2014 unterdurchschnittlich ausfallen wird. Die Welthandelsorganisation WTO rechnet für das laufende Jahr mit einer Zunahme von 4,7 Prozent. Die Wachstumsrate liegt damit markant unterhalb des Durchschnitts der vergangenen 20 Jahre von 5,3 Prozent.

Und die Risikofaktoren haben deutlich zugenommen. Vor allem die Konjunktur in China scheint sich deutlich abzukühlen, was auch die Entwicklung in anderen Schwellenländern ausbremsen dürfte. Eine Konjunkturabkühlung würde wahrscheinlich direkt zum Logistiker Kühne + Nagel durchschlagen. Denn es ist anzunehmen, dass sich die ohnehin schwankungsanfälligen Frachtraten – vor allem in der Seefracht – im Fall einer Wachstumsabschwächung deutlich verringern werden.


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