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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 06/2019 (20. Februar 2019):

Fundamentale Analyse - UBS / CS Group

Börse honoriert die Grundwerte nicht  
 
Nestlé
Nestlé kommt wieder in Schwung     
 
Nvidia
Nvidia schüttelt den Bitcoin-Blues ab  
 
Technische Analyse - S&P500
Eine Korrektur kündigt sich an
 
Fundamentale Analyse - Europa
Kommt im März die nächste TLTRO-Runde?
 
Rohstoffe – Edelmetalle
Palladium-Rallye geht dem Ende zu

The Advisor - Rund um Immobilien
Kein Zuwarten bei Mängeln

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Schweizer Handelszeitung - DIE SELLSPALTE vom 22.11.2013

Tesla – willkommen in der Realität

Kritische Analysen von The Investor – Der Schweizer Börsenbrief

Die Entwicklung erinnert an die Exzesse der Dotcom-Ära: Binnen eines Jahres legte das Papier des US-Elektro-Autobauers Tesla um fast 490 Prozent zu. Die Bewertungen waren exorbitant. Elon Musk, CEO von Tesla und – wie passend – ein erfolgreicher Internetpionier, war der gefeierte Star. «The sky is the limit» – so schien es zumindest.

Drei Monate später ist der Hype verfogen. Über 30 Prozent verlor die Aktie seit Ende September, und ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Mittlerweile hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eine Voruntersuchung eingeleitet. Drei brennende Tesla-Fahrzeuge binnen weniger Wochen waren zu viel. Es droht eine teure und imageschädigende Rückrufaktion. Doch dies ist nicht das grösste Problem. Viel schwerwiegender ist die Frage, wie Tesla die Batterie-Lieferprobleme in den Grif kriegen will. Ab 2017 will Musk 500000 Fahrzeuge pro Jahr verkaufen. Damit wäre der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien höher als die globale Batterie-Produktion im laufenden Jahr.

Der Deal mit Panasonic, die in den nächsten vier Jahren zwei Milliarden Batteriezellen liefern wird, kann das Problem nicht lösen. In einem Tesla S mit 85kWh-Batterie stecken rund 7000 Zellen, im 60kWhModell 5000. Das Kontraktvolumen reicht demnach für rund 300 000 Fahrzeuge bzw. 75000 Fahrzeuge pro Jahr. Einen Ausweg skizzierte Musk an einer Konferenz: Er will das Problem selber lösen. Dies deutet darauf hin, dass man bei Tesla in Betracht zieht, selbst in die Batterieproduktion einzusteigen. Hinter vorgehaltener Hand sprechen einige Marktbeobachter bereits von Grössenwahn. Am Ende könnte einmal mehr die «Old Economy» um BMW, GM oder Toyota triumphieren. Neu ist eben nicht immer besser!

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