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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 41/2019 (13. November 2019):

Technische Analyse - SMI

Es braucht neue Impulse                         

Zurich Insurance
Ein sehr solides Fundament                       

US-Präsidentschaftswahlkampf 2020
Das Fed könnte in ein Dilemma geraten                      

General Electric
Anleger honorieren Beruhigung

Fundamentale Analyse - Deutschland
Quartalszahlen belegen Stabilisierung

Adidas
Adidas ist voll auf Kurs 

Trading Corner ETF
IPOs sind für ETF-Anleger interessant

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Fundamentale Analyse - Deutschland

FUNDAMENTALE ANALYSE - Schweiz

Die konjunkturelle Talsohle scheint durchschritten
Es ist für konjunkturelle Jubelgesänge zwar noch etwas früh, aber die laufende Berichtssaison der DAX-Unternehmen zeigt, dass die Talsohle wahrscheinlich bereits durchschritten ist. Nachdem 21 Unternehmen aus dem DAX ihre Zahlen vorgelegt haben, lässt sich festhalten, dass 12 Konzerne ihre operativen Gewinne ausweiten und 18 Unternehmen steigende Umsätze vermelden konnten. Während die Erlöse im Schnitt im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich anwuchsen, legten die Gewinne nach Berechnungen von Analysten sogar im Schnitt um 15% zu. Dies passt zu der Aussage, die Ifo-Präsident Clemens Fuest bei der Vorstellung der jüngsten Konjunkturdaten tätigte. Nach den rezessiven Tendenzen, die vor allem das ersten Halbjahr und den Auftakt in die zweite Jahreshälfte kennzeichneten, kommentierte Fuest: „Die deutsche Konjunktur stabilisiert sich.“ Noch im ersten Halbjahr hatten nicht nur DAX-Konzerne, sondern auch die Unternehmen aus der zweiten und dritten deutschen Börsenreihe schlechte Stimmung verbreitet. So musste beispielsweise Daimler binnen weniger Wochen gleich zweimal die Prognosen senken. Die Unternehmensberatung EY hat ermittelt, dass im ersten Halbjahr die 208 im „Prime-Standard“ der Deutschen Börse notierten Unternehmen gesamthaft 54 Gewinn- und Umsatzwarnungen herausgegeben hatten - so viele wie seit der Finanz- und Wirtschaftskrise vor rund zehn Jahren nicht mehr. Allein die 30 DAX-Konzerne werden nach Berechnungen des Handelsblatts in den kommenden Jahren 100‘000 Stellen streichen - durch Fluktuation, Vorruhestand oder den direkten Abbau. Hinzu kommen Sparprogramme, welche den Unternehmen in der Summe EUR 20 Milliarden einbringen könnten. Es deutete sich an, dass die deutsche Industrielandschaft auf schwierige Zeiten zusteuerte. Mittlerweile hat sich die Lage jedoch entspannt. Der Handelskrieg zwischen den USA und China entspannt sich - eine Teillösung bahnt sich mittlerweile an. Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und Europa hat nicht jene Brisanz angenommen, wie befürchtet. So sind amerikanische Strafzölle gegen europäische Autobauer weiter ausgesetzt und die Chancen, dass auch dieser Streit beigelegt werden kann, stehen nach Angaben aus der Politik vergleichsweise gut. Dennoch: Es läuft nicht bei allen gleich gut. Dem Chemiekonzern Covestro macht das globale Überangebot zu schaffen. Siemens kämpft mit der globalen Konjunkturabkühlung und BASF meldet Zahlen, die zwar über den Erwartungen der Analysten lagen, aber dennoch nicht gerade als „überzeugend“ gelten können. In der Summe sind wir froh, dass sich der beschleunigte Abwärtstrend im ersten Halbjahr 2019 nicht zu einer breiten Konjunkturkrise in Deutschland entwickelt hat. Sollten die Handelskonflikte zudem teilweise beigelegt werden, könnte dies im ersten Quartal 2020 zu einer Konjunkturbelebung führen.

Konklusion:
Die Quartalszahlen der DAX-Unternehmen deuten an, dass die konjunkturelle Talsohle durchschritten ist. Es gibt erste Anzeichen einer Belebung. Bleiben Sie investiert!



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