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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 41/2018 (14. November 2018):

Schweiz - IPOs 2018

Börsenneulinge schlagen sich ordentlich     

LEM Holding
Markt unterschätzt das Potenzial     

Take-Two Interactive
Börse ignoriert Verkaufsschlager      

ProSiebenSat.1
Startschuss für eine Rallye könnte fallen

Norwegen
Ein Lichtblick in Europa

Shimano
Ein grundsolides Wachstumsunternehmen

The Advisor - Rund um Immobilien
Soviele Werte wie Schätzer
 

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Fundamentale Analyse - USA

FUNDAMENTALE ANALYSE - Schweiz

Auch wenn die US-Börsen im Oktober stark korrigiert haben, so können sich dortige Anleger dennoch über ein bis heute freundliches Börsenjahr freuen. Während die Börsen in Europa teilweise Kurseinbrüche von 15% und mehr seit dem Jahreswechsel 2017/18 verkraften müssen, können sich US-Anleger (gemessen am S&P500) immerhin über ein Plus von derzeit gut 4% freuen. Beim Nasdaq Comp. fallen die Kurszuwächse mit fast 8% noch immer doppelt so hoch aus. Natürlich spielt den Börsen in den USA in diesem Jahr die starke Konjunkturentwicklung in die Hände. Denn während die Volkswirtschaften in Asien und in Europa zunehmend unter dem Druck des Handelskonfliktes an Schwung verlieren, wächst die US-Wirtschaft weiter mit einem hohen Tempo. Darüber hinaus kämpft die Europäische Union mit weiteren Faktoren wie dem Brexit oder Italien, die auf die Stimmung der europäischen Anleger drücken. Zudem profitieren die USA von der Vorherrschaft amerikanischer Unternehmen im Technologiesektor. Zwar haben vor allem chinesische IT-Unternehmen in den vergangenen Jahren den Abstand etwas verringern können. Noch aber reichen die chinesischen Unternehmen nicht an Apple, Amazon, Google oder Microsoft heran. Darüber hinaus spielt an den US-Börsen aber auch ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle, welcher die vergleichsweise starke Performance erklärt: Die Aktienrückkäufe der US-Unternehmen. Gemäss einer Studie von JP Morgan könnten die Aktienrückkäufe in den USA erstmals in der Geschichte die Marke von USD 1‘000 Milliarden überschreiten. Apple hatte beispielsweise bereits zu Beginn des Jahres ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von USD 100 Milliarden angekündigt. Cisco will eigene Aktien im Wert von USD 25 Milliarden kaufen, Qualcomm für USD 40 Milliarden, Wells Fargo für USD 25 Milliarden oder Google für USD 10 Milliarden - und dies sind nur die grössten angekündigten Aktienrückkäufe. Damit scheinen die guten Absichten, die US-Präsident Donald Trump mit der Anfang des Jahres in Kraft gesetzten grossen Steuerreform verfolgte, sich grossteils nicht zu verwirklichen. Trump hatte damals versprochen, dass die durch die Steuerreform freiwerdenden Mittel dazu genutzt werden, um in den Vereinigten Staaten neue Jobs zu schaffen. Doch die Statistik sagt etwas anderes. Die Unternehmen nutzen die enorme Liquidität, die sie durch die Steuerreform erhielten, um vor allem eine riesige Kurspflege-Kampagne zu starten. Der Kauf eigener Aktien nützt den Unternehmen gleich in zwei Richtungen. Einerseits wird die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien reduziert, womit sich der Unternehmensgewinn auf weniger Anteilsscheine verteilt - eine enorme Gewinnverdichtung. Andererseits treten die Unternehmen am Markt als Käufer der Aktien auf, womit die gesamte Nachfrage nach den Papieren gesteigert wird und die Aktienkurse in die Höhe getrieben werden.

Konklusion:
Aktienrückkäufe sind eine der Stützen für die seit Jahren laufende Hausse am US-Aktienmarkt. Dies schürt nur bedingt das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der fast zehnjährigen Aktienrallye in den USA.



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