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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 03/2020 (22. Januar 2020):

Technische Analyse - SMI

Die 11‘000 Punkte liegen in Reichweite                               

Zehnder
Zehnder überzeugt                             

Bobst
Die Wende zum Besseren bleibt aus                         

Technische Analyse - S&P500
Zeit für Gewinnmitnahmen rückt näher

Nvidia
Aktie ist weit vorausgelaufen

Fundamentale Analyse - Europa
Vollständige Lethargie der Anleger 

Trading Corner ETF
Achtung: Klumpenrisiko FAAMG

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Fundamentale Analyse - Schweiz

FUNDAMENTALE ANALYSE - Schweiz

Schweiz wird als Währungsmanipulator gebrandmarkt
Der Schweizer Franken ist gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung Euro auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2017 gefallen. Zuletzt kostete ein Euro nur noch CHF 1.075. Zur Erinnerung: Anfang 2018 notierte das EUR/CHF-Währungspaar noch bei fast 1.20 - jenem Niveau, welches die SNB zuvor in den akuten Euro-Krisen-jahren erfolgreich verteidigt hatte. Woher die neuerliche starke Aufwertung des Franken kommt, darüber sind sich die Marktbeobachter derzeit uneins. Wirtschaftlich entwickelt sich die Schweiz nach wie vor robust - die zuletzt publizierten Exportzahlen konnten sogar positiv überraschen. Doch die Kehrseite dieser Erfolgsmeldung ist vor allem in der amerikanischen Sicht der Dinge zu sehen. Denn der im Verhältnis zum BIP starke Handelsüberschuss sowie die seit Jahren wiederholte Ankündigung der SNB, aktiv am Devisenmarkt zu handeln, falls der Franken zu stark aufwerte, kommt in den USA überhaupt nicht gut an. Es scheint daher nicht ausgeschlossen, dass die Schweizerische Nationalbank angesichts des lauter werdenden US-Vorwurfs, dass die Schweiz ein Währungsmanipulator sei, mittlerweile deutlich weniger aktiv am Devisenmarkt eingreift als auch schon. Zu Beginn der Vorwoche hatte das US-Finanzministerium China als möglichen Währungsmanipulator zwar gestrichen. Hingegen werden in dem Bericht des Ministeriums neun Länder aufgeführt, welche sich dem Vorwurf der Währungsmanipulation ausgesetzt sehen. Darunter befindet sich neu auch die Schweiz. Um den USA nicht zusätzliches Wasser auf die Mühlen zu geben, dürften die Vertreter der SNB nun etwas weniger offensichtlich am Devisenmarkt agieren. Ob und inwieweit diese „schwarze Liste“ der USA allerdings überhaupt aussagekräftig ist, lassen wir dahingestellt. Dass China wenige Tage vor der Unterzeichnung eines Handelsdeals zwischen den USA und China von der Liste genommen wurde, nachdem US-Präsident Donald Trump China über viele Monate Währungsmanipulationen vorwarf, lässt zumindest mutmassen, dass diese „Liste der Währungsmanipulatoren“ nicht viel mehr als ein politisches Druckmittel ist - wenn auch ein unwidersprochen effizientes! Andere Marktbeobachter führen die aktuelle Aufwertungsbewegung des Franken auf einen lapidareren Grund zurück. Anleger suchten angesichts der politischen Unsicherheiten und den Sorgen vor einer möglichen Korrektur bei vielen Anlageklassen sichere Häfen. Dass die SNB EUR/CHF unter die Marke von 1.08 sinken liess, hat uns überrascht. Allerdings dürfte dies vor allem dem Umstand geschuldet sein, dass die SNB den USA nicht noch weitere Munition liefern will. Angesichts dessen passen wir das untere Zielband für das EUR/CHF-Währungspaar nach unten an. Wir halten es für nicht mehr ausgeschlossen, dass die SNB EUR/CHF bis auf CHF 1.05 rutschen lässt - wenn auch zähneknirschend!

Konklusion:
Wir passen unser Prognose-Preisband für EUR/CHF nach unten hin an. Grundsätzlich rechnen wir jedoch mit einer Aufwertung des Euro auf Jahressicht.



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