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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 42/2020 (25. November 2020):

Aktienmärkte - Ausblick 2021

Hausse sollte sich ungebremst fortsetzen                                                                   

ABB
Neue Impulse sind Mangelware                                                                

Nvidia
Geben Sie kein Papier aus der Hand!                                                          

Fundamentale Analyse - Green New Deal
Es steht ein Paradigmenwechsel an 

Amazon
Der Gigant greift wieder an

Luftfahrt
China ist der Hoffnungsträger

Allgeier
Nagarro-Abspaltung ist hochinteressant

Kundenlogin

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Fundamentale Analyse - Europa

FUNDAMENTALE ANALYSE - Schweiz

Rezessionsrisiko in Europa ist weiter hoch
Die Nachricht, dass die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna gegen Sars-CoV-2 kurz vor dem Durchbruch stehen, hat an den Börsen kurzfristig grosse Euphorie ausgelöst. Dass vor allem die Euro-Börsen haussierten, überrascht angesichts des aktuellen Pandemiegeschehens nicht. Fast in jedem Land sind die Neu-Infektionszahlen zuletzt auf neue Höchststände explodiert - die Rückkehr zur Normalität ist derzeit mindestens so weit entfernt wie im Frühjahr 2020 auf dem Höhepunkt der ersten Pandemiewelle. Ein Impfstoff könnte den Weg zurück in eine „normale“ Welt zumindest etwas verkürzen - ein Hoffnungsschimmer auch für Anleger. Dennoch sollten sich Anleger nicht blenden lassen. Es wird noch Monate dauern bis auch nur ansatzweise von einer Rückkehr zur Normalität gesprochen werden kann. In diese Richtung mahnte zuletzt auch EZB-Chefin Christine Lagarde an der internationalen Sintra-Notenbankkonferenz, welche dieses Jahr digital stattfand. Sie verwies bei aller Freude über einen möglichen Impfstoff auf die weiter grosse Rezessionsgefahr in der Eurozone. „Entscheidend ist, dass es lange genug günstige Finanzierungsbedingungen gibt“, sagte sie. Andernfalls, so ihre Befürchtung, könnte aus einer „Ausnahmerezession“ eine „konventionelle, sich selbst verstärkende Rezession“ werden. Denn vor allem im Dienstleistungssektor wird die Erholung deutlich langsamer vor sich gehen als in der Industrieproduktion. „Man verreist ja nicht im Folgejahr doppelt so oft, um einen Urlaub nachzuholen“, so die EZB-Chefin. Erschwerend kommt hinzu, dass die europaweit eingeleiteten neuen Einschränkungen das Wirtschaftsleben in einer Phase erwischt, in denen zahlreiche Unternehmen noch mit den Folgen des ersten Lockdown zu kämpfen haben und entsprechend geschwächt sind. Eine schlechte Nachricht für die konjunkturelle Erholung dürfte sich damit einmal mehr als positive Nachricht für die Börsen erweisen. Denn mit diesen Aussagen stärkt Lagarde unsere Erwartung, dass die EZB bereits an ihrer Dezember-Sitzung das laufende Pandemie-Notfallprogramm PEPP deutlich ausweiten wird - sowohl was die Laufzeit als auch den Umfang des Programms betrifft. Dass einzelne Akteure den möglicherweise Ende 2020/Anfang 2021 zur Verfügung stehenden Impfstoff gegen Covid-19 als Vorzeichen einer Umkehr in der Geldpolitik sehen, dem erteilen wir eine deutliche Absage. Denn das Basisszenario der Notenbanken ist seit einigen Monaten, dass Anfang 2021 ein Impfstoff zur Verfügung stünde. Damit würde eine abermalige Ausweitung des PEPP durchaus ins Bild passen - zumal nicht ausgeschlossen werden kann, dass Europa im Frühjahr 2021 eine dritte Pandemiewelle erleben wird.

Konklusion:
Die EZB wird bereits im Dezember das laufende PEPP nochmals deutlich ausweiten. Damit ist die Liquiditätsversorgung der Märkte gesichert und steigende Aktienkurse sind wahrscheinlich.



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