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Schlagzeilen

Schweiz - Schattenseite des ETF-Booms
Indexfonds sind Crash- und Blasenverstärker 

Aryzta
Verfrühte Wetten auf den Turnaround     

USA - Bullenmarkt ist in seiner finalen Phase
Die Musik wird zunehmend leiser     

Der katalanische Selbstmord
Unabhängigkeit schwächt die Region massiv

Airbus
Produktionsprobleme und Korruptionsskandal

Frontier Markets
Eine attraktive Depotbeimischung

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Fundamentale Analyse - Frontier Markets

FUNDAMENTALE ANALYSE - Schweiz

Für risikofreudige Anleger sind Frontier Markets eine attraktive Anlageopportunität. Gegenwärtig zählt der MSCI Frontier Markets Index 23 Länder - darunter u.a. Kenia oder Kasachstan. Bei zahlreichen Frontier Markets ähnelt die gegenwärtige Entwicklung jener, welche die heutigen Schwellenländer vor gut zwei Jahrzehnten durchschritten haben. Wirtschaftliche und politische Reformen wurden eingeleitet, um die Basis für künftiges Wachstum zu schaffen. Natürlich gibt es punkto Transparenz, Marktöffnung, Unternehmensführung und Korruption noch reichlich Nachholpotenzial. Aktuell haben wir drei Frontier Markets auf dem Bildschirm: Argentinien, Iran und Sri Lanka.
Argentinien: Der wirtschaftsfreundliche Präsident Mauricio Macri hat seit der Amtsübernahme im Jahr 2015 bereits viel erreicht. Vor allem die Rückkehr des Landes auf die internationalen Kapitalmärkte war eines der grössten Ergebnisse. Für ein langfristiges Wirtschaftswachstum braucht es nun weitere politische Reformen und ausländische Direktinvestitionen. Gelingt es Macri bei den anstehenden Unterhauswahlen seine Macht zu festigen, stehen die Chancen für weitere Reformen gut.
Iran: Das Land ist die zweitgrösste Volkswirtschaft im Nahen Osten und Nordafrika hinter Saudi-Arabien. Der Iran steht vor allem wegen seines Atomprogramms am Pranger, wobei vor allem die USA als treibende Kraft hinter den Anfeindungen steht. Dennoch öffnet sich das Land in kleinen Schritten. Das Land verfügt über hohe Ölreserven und die iranische Gesellschaft ist gut gebildet, jung und sehr dynamisch. Zudem ist der iranische Aktienmarkt etabliert und diversifiziert. Allerdings sind Korruption und Intransparenz allgegenwärtig.
Sri Lanka: Das Land könnte von der neuen Seidenstrasse, die China gerne ins Leben rufen möchte, stark profitieren. Denn durch die geografische Lage könnte dem Land eine wichtige Rolle beim Handel zwischen Asien und Europa zukommen. Es ist zu erwarten, dass die Häfen des Landes bald deutlich ausgebaut werden. Vor wenigen Wochen konnte Sri Lanka einen USD 1.1 Milliarden schweren Deal mit China abschliessen, der zuvor von Indien lange Zeit blockiert wurde. China erhält durch den Deal die Kontrolle und Freiheiten beim Ausbau von Hambantota, dem Hafen an der Südküste Sri Lankas. Darüber hinaus hat die Regierung jüngst ihre Bemühungen hin zu einer wirtschaftfreundlicheren Politik deutlich ausgeweitet. Eine der zentralen jüngsten Initiativen beinhaltete Pläne, das Steueraufkommen zu erhöhen, das mit aktuell 15% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf einem eher niedrigen Niveau liegt. Zudem sollen Subventionszahlungen beendet werden. Zusammen mit dem laufenden Hilfsprogramm des IWF, neuen Investitionen in die Infrastruktur und Zollerleichterungen bei Exporten sollte die Wirtschaftsentwicklung positiv beeinflusst werden.
Wir empfehlen, das Thema via eines breit aufgestellten Fonds (www.swissfunddata.ch) oder eines ETF ins Portfolio zu holen. Das Fondsangebot ist insgesamt gut - fast jeder der namhaften Fondsanbieter hat ein entsprechendes Produkt im Angebot. Bei ETF sieht die Lage hingegen düster aus. Unseres Wissens nach bietet derzeit lediglich db x-trackers einen S&P Select Frontier ETF an (LU0328476410).
Konklusion:
Frontier Markets sind aus unserer Sicht eine attraktive Depotbeimischung. Wir empfehlen, das Thema über einen Fonds oder einen ETF ins Depot zu holen.



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