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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 18/2019 (15. Mai 2019):

Fundamentale Analyse - Aktienmärkte

Handelskrieg rückt ins Bewusstsein zurück     

LafargeHolcim
Konsequente Strategieumsetzung        

Polyphor
Investmentcase bricht in sich zusammen      

Fundamentale Analyse - Handelskrieg
Die Fronten sind verhärtet

Uber
Uber-IPO floppt an der Börse

Industriemetalle
Strukturelle Umbrüche stehen an

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Fundamentale Analyse - Aktienmärkte

FUNDAMENTALE ANALYSE - Schweiz

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist mit voller Wucht wieder in das Bewusstsein der Anleger gerückt. Wir hatten stets davor gewarnt, den schönen Worten aus dem Weissen Haus, welche eine baldige Lösung des Konfliktes implizierten, zu viel Glauben zu schenken. Wir gehen davon aus, dass sich der Konflikt zwischen den beiden wirtschaftlichen Grossmächten nicht mehr schnell lösen lässt. China will bei Grundsatzfragen keine Zugeständnisse machen, doch genau dies fordern derzeit die USA. Allerdings erscheint uns gegenwärtig wahrscheinlich, dass sich der Konflikt auf mittlere Sicht auch in einem sich verschlechternden US-Konjunkturbild widerspiegelt. Dass die US-Handelskammer, eine mächtige Lobby-Organisation der US-Unternehmen, das Weisse Haus jüngst zum schnellen Handeln aufrief und  eine „umfassende, durchsetzbare Vereinbarung mit hohen Standards“ und ein Ende der Strafzölle forderte, zeigt, dass auch die US-Unternehmen die negativen Folgen des Handelskriegs früher oder später mit voller Wucht spüren werden. Und dies kann nicht im Interesse Trumps liegen: Denn 2020 geht der Wahlkampf ums Weisse Hause in seine entscheidende Phase. Und ein Präsident, welcher sein Land in wirtschaftliche Schieflage manövriert hat, dessen Chancen auf eine Widerwahl sind gering. Dies weiss auch Trump. Wir gehen daher davon aus, dass Trump und sein Team noch in diesem Jahr eine Lösung des Handelskonfliktes mit China anpeilen. An der Börse dürften die kommenden Wochen angesichts der wieder aufgeflammten Handelsunsicherheiten sehr volatil werden. Das Gute daran: Bereits jetzt ist schon ein wenig heisse Luft aus den Märkten entwichen, wodurch die ohnehin überfällige Korrektur etwas milder ausfallen dürfte. Einen Wendepunkt in der Wahrnehmung des Konfliktes zum Besseren hin dürfte der G20-Gipfel Ende Juni in Japan bilden. Dann werden die Staatsoberhäupter Chinas und der USA spätestens aufeinandertreffen und vielleicht hilft ja ein direktes Treffen mehr als unzählige Briefe und Telefonate. Auch wenn wir weiter mit einer Korrektur in den Sommermonaten rechnen, so könnte sich die Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China als mittelfristig gut für die Märkte erweisen. 1. Bereits jetzt ist etwas heisse Luft aus den Märkten geströmt, womit sich die unmittelbare Notwendigkeit einer Korrektur verringert. 2. Unerwartete Verhandlungsfortschritte zwischen den beiden Konfliktparteien könnten den Märkten neuen Schwung verleihen. 3. Eine Lösung des Handelskriegs könnte aufgrund der mittlerweile volumenmässig grossen Zollbelastung tatsächlich zu einer Art Sonderkonjunktur führen, was den Aufwärtsbewegungen an den Aktienmärkten ebenfalls Rückenwind geben könnte.

Konklusion:
Der Handelskrieg zwischen den USA und China belastet derzeit die Entwicklung an den Aktienmärkten. Mittel- bis langfristig könnten sich aber dadurch die Aussichten aufhellen.



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