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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 21/2019 (05. Juni 2019):

Fundamentale Analyse - Handelskonflikte

Trump greift alles und jeden an        

Swatch Group
Aktie ist zurück im Krisenmodus           

Fundamentale Analyse - USA
Die Verunsicherung wächst wieder        

Square
Neubewertung der Aktie findet einen Boden

Fundamentale Analyse - Europa
Schlechteste Mai-Performance seit Jahren

Banken-Regulierung
Kapitalerhöhungen nicht ausgeschlossen

 

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30.04.2018

Privilegierte Besteuerung von Beteiligungserträgen des Privatvermögens: Qualifikation einer asymmetrischen Dividende

Eine Aktiengesellschaft richtete den drei Aktionären unabhängig von deren Kapitalquote eine Dividende von je CHF 2 Mio aus. Der im Kanton St. Gallen steuerpflichtige Beschwerdeführer hält lediglich 20% des Aktienkapitals. Das ändert nichts daran, dass auch der gemessen an der Beteiligungsquote überproportionale Anteil der Dividende (konkret CHF 800 000.-) als Beteiligungsertrag gilt und privilegiert zu besteuern ist.
SG Verwaltungsgericht, 29.6.2017

Verdeckte Gewinnausschüttung
Der Sohn der Alleinaktionärin einer im Bauwesen tätigen steuerpflichtigen Aktiengesellschaft ist im Verwaltungsrat der Gesellschaft vertreten. Dieser erteilte seinem Einzelunternehmen, welches ebenfalls im Baubereich tätig ist, Aufträge. Das kantonale Steueramt rechnete rund CHF 100 000.- zu Recht als geschäftsmässig nicht begründeten Aufwand auf: Der Sohn der Alleinaktionärin kann ohne Zweifel als nahestehende Person qualifiziert werden. Dass er über seine - nicht substantiierten - Dienstleistungen keinerlei Rechenschaft ablegen musste, kann nur mit seiner Doppelfunktion und seinem Näheverhältnis zur Alleinaktionärin erklärt werden. Dass eine Gesellschaft 580 verrechnete Stunden bzw. Rechnungen im Umfang von über CHF 100 000.- akzeptiert, ohne vom Beauftragten einen schriftlichen Nachweis über die erbrachten Leistungen zu verlangen, erscheint nicht glaubwürdig. Aufgerechnet wurden auch Leistungen an den ehemaligen Verwaltungsrat der steuerpflichtigen Aktiengesellschaft, welcher für sein Beratungsmandat zwischen CHF 15 000.- bis CHF 25 000.- pro Monat erhielt. Ein Nachweis über die erbrachten Leistungen fehlt auch hier.
ZH Verwaltungsgericht, 20.9.2017

Einkauf 2. Säule mit Mitteln aus der Säule 3a; Steuerumgehung
Eine Übertragung von Guthaben der Säule 3a in die 2. Säule ist steuerlich auch nach Erreichen des 59. Altersjahres zulässig, wenn es sich um einen steuerneutralen Transfer handelt. Ansonsten ist von einer Steuerumgehung auszugehen.
SO Steuergericht, 24.10.2016

Beitragspflichtige selbstständige Erwerbstätigkeit oder private Vermögensverwaltung?
Ob die Tätigkeit als Wertschriftenhändlerin sozialversicherungsrechtlich als beitragspflichtige selbstständige Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 9 AHVG oder als beitragsfreie Verwaltung des privaten Vermögens zu qualifizieren ist, bestimmt sich insbesondere aufgrund der Höhe des Transaktionsvolumens sowie des Einsatzes erheblicher fremder Mittel zur Finanzierung der Geschäfte. Rund 30 Transaktionen pro Kalendermonat mit kurzfristig gehaltenen Derivaten erscheinen aufgrund der gewählten Finanzinstrumente nicht als ungewöhnlich hoch. Fehlender Einsatz von risikobegründenden erheblichen Fremdmitteln stellt ein gewichtiges Indiz gegen die Annahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit dar. Die schwerpunktmässige Verwendung von Derivaten begründet alleine keine Annahme von Gewerbsmässigkeit. Die Gewerbsmässigkeit wurde vorliegend verneint.
AG Versicherungsgericht, 31.5.2016

Unterhaltskostenabzug; Qualifikation von Grundstücken als Privat- oder Geschäftsvermögen
Im Streit liegt, ob für eine Wohnung der in casu höhere Pauschalabzug für die Unterhaltskosten zulässig ist oder ob nur die (hier tieferen) effektiven Unterhaltskosten absetzbar sind. Dies hängt davon ab, ob die betreffenden Liegenschaften dem Privatvermögen oder aber dem Geschäftsvermögen zuzuordnen sind. Eine Qualifikation als selbstständiger Liegenschaftenhändler führt nicht automatisch dazu, dass sämtliche von ihm gehaltenen Liegenschaften seinem Geschäftsvermögen zuzurechnen wären. Vielmehr muss diese Zuordnung für jede Immobilie einzeln geprüft werden. Anwendung der Qualifikationskriterien im konkreten Fall.
Bundesgericht, 13.4.2017

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