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Themen aus der Ausgabe 02/2019 (16. Januar 2019):

Technische Analyse - SMI

Wir trauen dem Frieden im SMI nicht          

Richemont
Wachstum schwächt sich erneut ab        

Fundamentale Analyse - Sears & Macy‘s
Sears versinkt in der Bedeutungslosigkeit             

Canopy Growth
Weltweit bröckelt der Widerstand

Bayer
Aktie bildet einen Boden aus

Deutschland
Rezessionswahrscheinlichkeit ist gestiegen


 

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14.01.2016

Versicherungsleistung im Todesfall, Abgrenzung Einkommens- und Erbschaftssteuer

Die vom Versicherungsnehmer abgeschlossene Rentenversicherungspolice beinhaltete zwar keine Prämienrückgewähr. Es wäre der Rekurrentin jedoch freigestanden, innerhalb von drei Monaten nach dem Tod des Versicherungsnehmers die Auszahlung des Barwerts der noch ausstehenden Renten zu beantragen und damit in den Genuss einer zumindest teilweisen „Prämienrückgewähr“ zu kommen. In diesem Fall wären in analoger Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung lediglich 60 % des Barwerts – der faktisch den Rückkaufwert der Police darstellt – von der Erbschaftssteuer erfasst worden; 40 % wären der Einkommenssteuer unterlegen. Dass die Rekurrentin darauf verzichtete und sich anstelle de Bezugs der gesamten Summe für deren Auszahlung in 31 Renten entschied, ändert nichts daran, dass sie nach dem Tod des Versicherungsnehmers über den Kapitalwert der Rentenbeträge verfügen konnte und damit in diesem Umfang in den Genuss einer Schenkung auf den Todesfall kam. Zusammenfassend ergibt sich, dass 60 % des Barwerts der Rentenzahlungen der Erbschaftssteuer unterliegen. Die restlichen 40 % unterliegen der Einkommenssteuer.
Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen 08.01.2015, SGE 2015 Nr. 2

Privilegierte Liquidationsgewinnbesteuerung, fiktiver Einkauf in die berufliche Vorsorge
Gibt der selbständig Erwerbstätige seine Tätigkeit im Alter von 79 Jahren definitiv auf, könnte er im Zeitpunkt der Erwerbsaufgabe weder einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge beitreten noch Einkaufsbeiträge in eine solche Einrichtung einzahlen. Deshalb besteht kein Raum für eine privilegierte Besteuerung im Sinne von Art. 37b Abs. 1 Satz 3 DBG. Ob dies auch dann gilt, wenn der Steuerpflichtige die selbständige Erwerbstätigkeit nach dem 65. Aber vor dem 70. Altersjahr aufgibt, kann offen bleiben.
Verwaltungsgericht St. Gallen, 24.03.2015, SGE 2015 Nr. 9

Zahlung an eine FL-Anstalt, geschäftsmässig begründeter Aufwand, Nachweis
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung führen Rechtsgeschäfte zu einer besonders qualifizierten Auskunftspflicht, wenn sie mit juristischen Personen eingegangen werden, die ihren Sitz in Staaten haben, welche die Bildung von fiktiven Domizilen begünstigen, wie z.B. Liechtenstein. Im konkreten Fall hat die Rekurrentin und Beschwerdeführerin die geschäftsmässige Begründetheit einer Zahlung von CHF 30‘000 an eine Anstalt in FL deren Geschäftsführer zugleich Alleinaktionär der zahlenden CH-Gesellschaft ist, nicht nachgewiesen. Die Steuerbehörde hat deshalb die Zahlung von CHF 30‘000 an die Anstalt zu Recht dem Reingewinn der Rekurrentin und Beschwerdeführerin zugerechnet.
Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, 30.06.2015 SGE 2015 Nr. 13

Kinderabzug, Kind in Ausbildung, Erwerbseinkünfte des Kindes
Voraussetzungen zur Gewährung des Kinderabzuges: Die Erwerbstätigkeit zwischen dem Lehrabschluss als Fachangestellte Gesundheit Anfang August 2013 und der Aufnahme der Ausbildung zur dipl. Pflegefachfrau an der höheren Fachschule im März 2014 stellte eine Überbrückungsmassnahme zwischen zwei Ausbildungsabschnitten dar, weshalb sich die Tochter am 31. Dezember 2013 in der beruflichen Ausbildung befand. Hingegen konnte die Tochter der Pflichtigen mit dem im Jahr 2013 erzielten Nettoeinkommen von CHF 26‘710 ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, weshalb der Kinderabzug zu Recht verweigert wurde.
Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, 31.03.2015, SGE 2015 Nr. 11

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