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Themen aus der Ausgabe 10/2019 (20. März 2019):

Fundamentale Analyse - Schweiz

Schweizer Wirtschaft im Abwärtssog   

Technische Analyse - SMI
SMI nimmt das Allzeithoch ins Visier

Cicor Technologies
Cicor ist auf Kurs  

Fundamentale Analyse - Modern Money Theory
Wirklich nur Unsinn?

Boeing
Unüberschaubare Risiken

Fundamentale Analyse - Europa
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02.12.2015

Steuerhoheit im internationalen Verhältnis

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Handelt es sich insbesondere um ein internationales Verhältnis, wird ein ausländischer Wohnsitz noch nicht allein dadurch begründet, dass die steuerpflichtige Person nicht regelmässig von ihrem Arbeitsort im Ausland an ihren Familienort in die Schweiz zurückkehrt. Die geschäftlichen Interessen des Steuerpflichtigen können in internationalen Verhältnissen nur dann von Bedeutung sein, wenn sie ¬einen überwiegenden Teil seiner Gesamtinteressen darstellen. Wirtschaftliche Beziehungen bestehen vor allem zu örtlich gebundenen Tätigkeiten, Einnahmequellen und Vermögensgegenständen. Bestehen zu einem Vertragsstaat die deutlich engeren persönlichen Beziehungen und ausserdem noch ins Gewicht fallende wirtschaftliche Beziehungen, und zum anderen Vertragsstaat nur gegenwartsbezogene wirtschaftliche Beziehungen, die sich voraussichtlich in der Zukunft abbauen werden, so liegt der Mittelpunkt der Lebensinteressen im erstgenannten Staat. Vorliegend erscheint es sehr wahrscheinlich, dass der Wohnsitz des Beschwerdeführers in Zürich liegt. Indizien hierfür sind unter anderem, dass sich die Ehefrau des Beschwerdeführers im fraglichen Zeitraum in erster Linie in Zürich aufhielt sowie dass dem Beschwerdeführer während der infrage stehenden Steuerperioden grundsätzlich Wohnmöglichkeiten im Kanton Zürich zur Verfügung standen. Dem Beschwerdeführer gelingt der diesbezügliche Gegenbeweis nicht. Unter anderem vermag weder das Vorhandensein von Wohnmöglichkeiten des Beschwerdeführers in Luxemburg noch die dezentrale Geschäftstätigkeit des Beschwerdeführers im Ausland die Vermutung zugunsten der zürcherischen Steuerhoheit umzustossen.
Auch nach DBA-Lux untersteht der Beschwerdeführer der schweizerischen Steuerhoheit.
Abweisung, soweit darauf eingetreten wird.
ZH Verwaltungsgericht, 15.7.2015

Verkauf einer Aktiengesellschaft mit Verpflichtung zur Weiterarbeit
Soweit ein Teil des Kaufpreises zeitlich gestaffelt unter der Bedingung der Weiterarbeit ausbezahlt wird, handelt es sich um Arbeitsentgelt und ist entsprechend zu besteuern. Der Zufluss erfolgt indessen erst nach Eintritt der Bedingung, weshalb sie noch nicht im Jahre des Verkaufs der Gesellschaft besteuert werden können.
ZH Steuerrekursgericht, 27.2.2015

Ermässigter Steuertarif; Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
Wenn die Eltern das gemeinsame Sorgerecht, die gleichwertige, alternierende Obhut ausüben, wobei keine Unterhaltszahlung bezahlt wird und die Eltern vereinbart haben, den Unterhalt des Kindes zu gleichen Teilen zu übernehmen, verletzt die von der EStV im Kreisschreiben Nr. 7 vertretene Lösung, wonach der ermässigte Tarif dem Elternteil mit dem höheren Einkommen zusteht, Art. 127 Abs. 2 BV. In dieser Situation muss Art. 214 Abs. 2 DBG so verstanden werden, dass der ermässigte Tarif dem Elternteil mit dem tieferen Einkommen gewährt werden muss.
Bundesgericht, 7.8.2015 (2C_534/2014, 2C_535/2014)

Selbständige Erwerbstätigkeit; Jahressteuer auf Kapitalzahlung aus der beruflichen Vorsorge; Rückabwicklung bei Scheinselbständigkeit (AG)
Dient die Kapitalzahlung aus der 2. Säule nicht der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit, so haben die Steuerbehörden dem Steuerpflichtigen die Gelegenheit zur Rückzahlung an die Vorsorgeeinrichtung zu geben, bevor die Barauszahlung mit der ordentlichen Einkommenssteuer erfasst wird.
AG Spezialverwaltungsgericht, Abteilung Steuern, 23.10.2014

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