Gratis Probe-Abo!

Jetzt kostenloses Probe-Abo im Wert von CHF 40.- / EUR 40.- bestellen.

Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 10/2019 (20. März 2019):

Fundamentale Analyse - Schweiz

Schweizer Wirtschaft im Abwärtssog   

Technische Analyse - SMI
SMI nimmt das Allzeithoch ins Visier

Cicor Technologies
Cicor ist auf Kurs  

Fundamentale Analyse - Modern Money Theory
Wirklich nur Unsinn?

Boeing
Unüberschaubare Risiken

Fundamentale Analyse - Europa
Frühlingserwachen in der Solarbranche

SMA Solar
Frühlingserwachen in der Solarbranche

Kundenlogin

Wöchentlich informiert mit dem aktuellen «the investor» -Börsen­brief.

   

Börsenlexikon

Unser Börsenlexikon erläutert Ihnen Begriffe aus den Bereichen Börse, Wirtschaft, Aktien, Fonds, Anleihen, Devisen und klärt Sie über viele weitere Fachbegriffe auf.

- A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z   
   

Anzeige

  Aktien Empfehlung,  Börsenbrief, Aktientipps,  Technische Analyse Börsen,  Börsen-News,  Technische Analyse Aktien,  Börsentipps

« zurück

24.05.2013

Gerichtsentscheide zu Steuerthemen

steuern-und-vorsorge

Kinderabzug, Sozialabzug, Stichtagsprinzip, Praktikum, Unterbruch der Ausbildung
Kinderabzug: Ein Kind steht auch dann noch in der beruflichen Ausbildung, wenn es den eigentlichen Ausbildungsgang vorübergehend aus objektiven Gründen (z.B. Krankheit, Militär-, Zivil- oder Zivilschutzdienst) unterbricht. Solche objektiven Gründe liegen nicht vor, wenn der Unterbruch der Ausbildung für Tätigkeiten genutzt wird, welche nicht Voraussetzung oder notwendige Ergänzungen der eigentlichen Ausbildung darstellen. Wenn das Kind freiwillig ein Praktikum besucht, befindet sich das Kind während dieses Unterbruchs nicht in Ausbildung. Fällt ein solcher Unterbruch auf einen Stichtag, so wird kein Kinderabzug gewährt.
SG Verwaltungsrekurskommission, 14.02.2012

Tennisunterricht, Ausbildungskosten, Lebenshaltungskosten, neue Begehren
Der Begriffder Ausbildungskosten ist restriktiv auszulegen. Bei den Kosten der freiwilligen Sport- oder Musikausbildung handelt es sich nicht um Ausbildungskosten, sondern um nicht abzugsfähige Lebenshaltungskosten. Nach Ablauf der Rekursfrist kann das Rechtsbegehren grundsätzlich nicht erweitert werden.
SG Verwaltungsrekurskommission, 15.03.2012

Kinderabzug, Ausbildungskostenabzug, Alimente (BE)
Die Bezahlung von Unterhaltsbeiträgen wird steuerlich nur berücksichtigt, wenn sie auf einem Gerichtsurteil, einer vormundschaftlich genehmigten Vereinbarung oder mindestens auf einer schriftlichen Vereinbarung basieren. Zudem wird vorausgesetzt, dass beide Parteien gemäss dieser Vereinbarung behandelt werden. Andere familienrechtliche Leistungen sind steuerlich unbeachtlich. Alimente sind nur abzugsfähig für Kinder unter elterlicher Sorge, also nur für unmündige Kinder. Spätere Unterhaltsbeiträge sind nicht abzugsfähige familienrechtliche Leistungen. Voraussetzung für zusätzliche Abzüge für Kinder ist immer, dass ein Kinder-abzug gewährt wird, also die Voraussetzungen für einen Kinder-abzug erfüllt sind. Wer Alimente für Kinder abziehen kann, hat keinen Anspruch auf die Kinderabzüge. Übernimmt der Alimente zahlende Elternteil zusätzliche, beispielsweise Ausbildungskosten, sind diese nur als Alimente zu behandeln, wenn die Zahlung auf einem Urteil oder einer entsprechenden Vereinbarung basiert. Zudem müsste die Besteuerung als Alimente beim andern Elternteil erfolgen. Einen Kinderabzug kann beanspruchen, wer für mündige Kinder zur Hauptsache aufkommt.
BE Steuerrekurskommission, 25.07.2012

Einkauf in die berufliche Vorsorge, Prüfungsbefugnis, Berechnung Einkaufssumme Prüfungsbefugnis der Steuerbehörde bei der beruflichen Vorsorge: Es ist auch nach dem Inkrafttreten der 1. BVG-Revision am 1. Januar 2006 davon auszugehen, dass die Steuerbehörde die Berechnung der Einkaufssumme durch eine Vorsorgeeinrichtung nicht unbesehen übernehmen muss. Wenn die Steuerbehörden anderer Kantone die Berechnungen der maximal zulässigen Einkaufssummen durch die Pensionskasse der Arbeitgeberin des Steuerpflichtigen übernehmen, verletzt dies das verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgebot nicht, da die Kantone aufgrund der föderalistischen Staatsstruktur der Schweiz Bundesrecht unterschiedlich anwenden dürfen. Bei der Berechnung der Einkaufssumme ist auf das im Zeitpunkt des Einkaufs vorhandene Altersguthaben abzustellen, wobei die Beiträge des laufenden Jahres und die Verzinsung berücksichtigt werden dürfen.
SG Verwaltungsrekurskommission, 12.05.2011 (SGE 2011 Nr. 12)

Download PDF: 23_v19_2013



theinvestor.ch (Schweiz) AG | AGB | Impressum | info@theinvestor.ch
House of Finance | Rütistrasse 20 | CH-9050 Appenzell
Telefon +41 (0)71 353 35 65 | Fax +41 (0)71 353 35 19