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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 02/2019 (16. Januar 2019):

Technische Analyse - SMI

Wir trauen dem Frieden im SMI nicht          

Richemont
Wachstum schwächt sich erneut ab        

Fundamentale Analyse - Sears & Macy‘s
Sears versinkt in der Bedeutungslosigkeit             

Canopy Growth
Weltweit bröckelt der Widerstand

Bayer
Aktie bildet einen Boden aus

Deutschland
Rezessionswahrscheinlichkeit ist gestiegen


 

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24.05.2013

Gerichtsentscheide zu Steuerthemen

steuern-und-vorsorge

Kinderabzug, Sozialabzug, Stichtagsprinzip, Praktikum, Unterbruch der Ausbildung
Kinderabzug: Ein Kind steht auch dann noch in der beruflichen Ausbildung, wenn es den eigentlichen Ausbildungsgang vorübergehend aus objektiven Gründen (z.B. Krankheit, Militär-, Zivil- oder Zivilschutzdienst) unterbricht. Solche objektiven Gründe liegen nicht vor, wenn der Unterbruch der Ausbildung für Tätigkeiten genutzt wird, welche nicht Voraussetzung oder notwendige Ergänzungen der eigentlichen Ausbildung darstellen. Wenn das Kind freiwillig ein Praktikum besucht, befindet sich das Kind während dieses Unterbruchs nicht in Ausbildung. Fällt ein solcher Unterbruch auf einen Stichtag, so wird kein Kinderabzug gewährt.
SG Verwaltungsrekurskommission, 14.02.2012

Tennisunterricht, Ausbildungskosten, Lebenshaltungskosten, neue Begehren
Der Begriffder Ausbildungskosten ist restriktiv auszulegen. Bei den Kosten der freiwilligen Sport- oder Musikausbildung handelt es sich nicht um Ausbildungskosten, sondern um nicht abzugsfähige Lebenshaltungskosten. Nach Ablauf der Rekursfrist kann das Rechtsbegehren grundsätzlich nicht erweitert werden.
SG Verwaltungsrekurskommission, 15.03.2012

Kinderabzug, Ausbildungskostenabzug, Alimente (BE)
Die Bezahlung von Unterhaltsbeiträgen wird steuerlich nur berücksichtigt, wenn sie auf einem Gerichtsurteil, einer vormundschaftlich genehmigten Vereinbarung oder mindestens auf einer schriftlichen Vereinbarung basieren. Zudem wird vorausgesetzt, dass beide Parteien gemäss dieser Vereinbarung behandelt werden. Andere familienrechtliche Leistungen sind steuerlich unbeachtlich. Alimente sind nur abzugsfähig für Kinder unter elterlicher Sorge, also nur für unmündige Kinder. Spätere Unterhaltsbeiträge sind nicht abzugsfähige familienrechtliche Leistungen. Voraussetzung für zusätzliche Abzüge für Kinder ist immer, dass ein Kinder-abzug gewährt wird, also die Voraussetzungen für einen Kinder-abzug erfüllt sind. Wer Alimente für Kinder abziehen kann, hat keinen Anspruch auf die Kinderabzüge. Übernimmt der Alimente zahlende Elternteil zusätzliche, beispielsweise Ausbildungskosten, sind diese nur als Alimente zu behandeln, wenn die Zahlung auf einem Urteil oder einer entsprechenden Vereinbarung basiert. Zudem müsste die Besteuerung als Alimente beim andern Elternteil erfolgen. Einen Kinderabzug kann beanspruchen, wer für mündige Kinder zur Hauptsache aufkommt.
BE Steuerrekurskommission, 25.07.2012

Einkauf in die berufliche Vorsorge, Prüfungsbefugnis, Berechnung Einkaufssumme Prüfungsbefugnis der Steuerbehörde bei der beruflichen Vorsorge: Es ist auch nach dem Inkrafttreten der 1. BVG-Revision am 1. Januar 2006 davon auszugehen, dass die Steuerbehörde die Berechnung der Einkaufssumme durch eine Vorsorgeeinrichtung nicht unbesehen übernehmen muss. Wenn die Steuerbehörden anderer Kantone die Berechnungen der maximal zulässigen Einkaufssummen durch die Pensionskasse der Arbeitgeberin des Steuerpflichtigen übernehmen, verletzt dies das verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgebot nicht, da die Kantone aufgrund der föderalistischen Staatsstruktur der Schweiz Bundesrecht unterschiedlich anwenden dürfen. Bei der Berechnung der Einkaufssumme ist auf das im Zeitpunkt des Einkaufs vorhandene Altersguthaben abzustellen, wobei die Beiträge des laufenden Jahres und die Verzinsung berücksichtigt werden dürfen.
SG Verwaltungsrekurskommission, 12.05.2011 (SGE 2011 Nr. 12)

Download PDF: 23_v19_2013



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