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Fundamentale Analyse - Handelskonflikte

Trump greift alles und jeden an        

Swatch Group
Aktie ist zurück im Krisenmodus           

Fundamentale Analyse - USA
Die Verunsicherung wächst wieder        

Square
Neubewertung der Aktie findet einen Boden

Fundamentale Analyse - Europa
Schlechteste Mai-Performance seit Jahren

Banken-Regulierung
Kapitalerhöhungen nicht ausgeschlossen

 

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13.08.2013

Gerichtsentscheide zum Thema Steuern

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Gewerbsmässiger Kunsthandel; steuerfreier Hausrat
Begriff der selbständigen Erwerbstätigkeit: Angesichts der konkreten Umstände (lediglich zwei Verkäufe; längere Haltdauer; kein Einsatz von Fremdkapital; keine Reinvestition der Erlöse; Verkauf der Bilder bei Gelegenheit) ist keine planmässige und nachhaltige Teilnahme des Pflichtigen am wirtschaftlichen Verkehr ersichtlich, weshalb er trotz des Einsatzes von Fachkenntnissen nicht als selbständiger Kunsthändler qualifiziert werden kann.
Begriff des steuerfreien Hausrats: Die Kunstsammlung des Pflichtigen mit rund 160 Bildern im Wert von rund CHF 500‘000 gehört nicht mehr zur üblichen Einrichtung einer Wohnung und ist deshalb als Vermögen zu versteuern.
Verwaltungsgericht Zürich, 06.06.2012 (SB.2011.00155)

BVG: Aufgabe einer unselbständigen Erwerbstätigkeit im Pensionierungsalter und Ausbau der bisher parallel ausgeübten selbständigen Erwerbstätigkeit
Einkauf in die berufliche Vorsorge (2. Säule); wird die Vorsorgeleistung innert Jahresfrist reinvestiert, so ist ein steuerneutraler Vorgang anzunehmen (d.h. weder separate Besteuerung der Kapitalauszahlung noch Abzug des Einkaufs).
FR Steuergerichtshof, 09.11.2012 (604 2010-170 und 171)

Beiträge an eine ausländische Vorsorgeeinrichtung
Strittig ist die Abziehbarkeit von freiwillig geleisteten Beiträgen (eines hier unbeschränkt steuerpflichtigen Arbeitnehmers) an die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin, welche – soweit ersichtlich – der schweizerischen AHV entspricht. DBG und StHG sehen die Abziehbarkeit nur in Bezug auf die inländische AHV vor, freiwillige ausländische Beiträge fallen grundsätzlich nicht darunter. Die Beiträge sind auch nicht unter dem Titel „Säule 3a“ abziehbar, denn es liegt (noch) keine entsprechende Genehmigung durch die ESTV vor (i.S. v. Art. 1 Abs. 4 BVV3).
ZH Steuerrekursgericht, 02.12.2011 (DB.2011.24, ST.2011.36)

Vermögenssteuerrechtliche Behandlung des Rückkaufswerts einer Leibrente
Der Rückkaufswert einer rückkaufsfähigen Rentenversicherung ist – entgegen der bisher im Kanton Zürich gültigen Regelung – nicht nur während der Aufschubszeit, sondern auch nach Eintritt des versicherten Ereignisses mit der Vermögenssteuer zu erfassen. Beim Schuldner stellt der dem Gläubiger zugestandene Rückkauf der laufenden Rente nicht nur eine zukünftige und bloss voraussehbare Schuld, sondern eine effektive sowie durchsetzbare Verbindlichkeit dar.
Bundesgericht, 01.05.2012 (2C_337/2011)

Liegenschaftsunterhaltskosten (Gartenpflege)
Bei Aufwendungen für die Gartenpflege ist die Abgrenzung zwischen Unterhaltskosten, wertvermehrenden Aufwendungen bzw. Lebenshaltungskosten besonders schwierig und zudem gesamtschweizerisch nicht einheitlich, weil die Kantone auch bei der Festsetzung des Eigenmietwerts über eine gewisse „Bewertungsfreiheit“ verfügen. Entsprechend werden Aufwendungen für die Gartenarbeit bei selbst genutzten Liegenschaften nicht überall gleich gewürdigt; massgebend sind die jeweiligen kantonalen Grundlagen. Diese Unterschiede wirken sich nicht nur auf die Staats- und Gemeindesteuer, sondern auch auf die direkte Bundessteuer aus.
Fest steht aber, dass bei selbst genutzten Liegenschaften – wenn überhaupt – nur ein tatsächlich an Dritte geleistetes Entgelt abgesetzt werden kann.
Bundesgericht, 08.11.2012 (2C_393/2012, 2C_394/2012)

Download PDF: 23_v31_2013
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