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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 02/2021 (20. Januar 2021):

Marktkommentar - SMI

Eine Zwischenkorrektur rückt näher                                                                        

Trading Corner Schweiz
VAT Group / Pierer Mobility                                                                    

Swissquote
Das Potenzial für weitere Erfolge ist da                                                                

Fundamentale Analyse - USA
Biden gewinnt den Markt noch nicht 

Fundamentale Analyse - Europa
Die Entflechtung der Weltwirtschaft

Auto1 Group
Ein grösseres IPO steht an

Trading Corner ETF
Smart Farming-Angebot ist Mangelware

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12.03.2014

Steuerentscheide

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steuern-und-vorsorge

Eigenmietwert; Unternutzungsabzug
Leben zwei Personen in einer 5 ½ Zimmer-Wohnung, so kommt ein Unternutzungsabzug ausnahmsweise in Betracht, wenn eines oder mehrere Zimmer praktisch leer stehen und weder als Lagerraum (z.B. für Möbel) noch als Besucherzimmer zur Verfügung stehen.
ZG Verwaltungsgericht, 30.10.2012 (A2012/19)

Berufliche Vorsorge; Besteuerung von Kapitalleistungen
Gemäss § 39 Abs. 3 BS StG werden Kapitalleistungen der beruflichen Vorsorge, die nicht an den Vorsorgenehmer, den überlebenden Ehegatten, die direkten Nachkommen oder an Personen, für die die verstorbene Person zur Hauptsache aufkam, ausbezahlt werden, nicht zum Sondertarif für Kapitalleistungen, sondern zum ordentlichen Einkommenssteuertarif besteuert. Bei einem Konkubinat kann der überlebende Partner die privilegierte Besteuerung zum Sondertarif nur dann beanspruchen, wenn er vom Verstorbenen zur Hauptsache unterstützt wurde.
BS Verwaltungsgericht, 11.06.2013 (VD.2012.197)

Kapitalleistungen eines Haftpflichtversicherers (StHG; DBG; ZH)
Entscheidendes (und ausreichendes) Tatbestandsmerkmal für die Anwendung von Art. 37 DBG ist, dass es sich um eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen handelt. Handelt es sich aber um eine Kapitalabfindung aus Vorsorge im weiten Sinn des Wortes, so erfolgt die Besteuerung nach Art. 38 DBG gesondert vom übrigen Einkommen und zu einem besonders günstigen Tarif. Der Begriff der Vorsorge im Sinne dieser Vorschrift ist weit auszulegen und erfasst insbesondere auch kapitalisierte Leistungen für künftige Vorsorge. Art. 38 DBG erwähnt namentlich die „Zahlungen bei Tod sowie für bleibende körperliche oder gesundheitliche Nachteile“ und verweist damit implizit auf Art. 23 lit. b DBG. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erfasst Art. 23 lit. b DBG insbesondere Leistungen, die vom Unfall- und Haftpflichtversicherungen ausgerichtet werden.
Bundesgericht, 26.08.2013 (2C_158/2013, 2C_159/2013)

Versicherungsagent; pauschaler Berufskostenabzug; Nachweispflicht
Die Bestimmung eines pauschalen Berufskostenabzugs in Prozenten des Nettolohns bei einem Aussendienstmitarbeiter ist zulässig, wenn die tatsächlich angefallenen Berufskosten schwierig zu belegen sind und eine im Ergebnis gesetzeskonforme Veranlagung resultiert. Die Veranlagungsbehörde ist dabei nicht an die Praxis der Vorjahre gebunden, wenn sie dem Steuerpflichtigen die Praxisänderung im Voraus anzeigt.
SG Verwaltungsgericht, 12.06.2013 (B 2012/197)

Gewinnungskosten (psychologische Beratung und Mentaltraining)
Kosten für die allgemeine Erhaltung oder Verbesserung der Arbeitskraft bzw. der Gesundheit stellen keine abzugsfähigen Aufwendungen dar. In casu Gewinnungskostencharakter verneint bei psychologischer Beratung und Mentaltraining. Die in Anspruch genommenen Beratungen standen im Zusammenhang mit einer beruflichen Überbelastung und Erschöpfung des Steuerpflichten und das Training diente dessen persönlichem Wohlbefinden. Ein qualifiziert enger Konnex zur Einkommenserzielung ist nicht gegeben. Art. 27 und Art. 29 Abs. 1 SH StG.
SH Obergericht, 03.05.2013 (OGE 66/2012/31)

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