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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 21/2019 (05. Juni 2019):

Fundamentale Analyse - Handelskonflikte

Trump greift alles und jeden an        

Swatch Group
Aktie ist zurück im Krisenmodus           

Fundamentale Analyse - USA
Die Verunsicherung wächst wieder        

Square
Neubewertung der Aktie findet einen Boden

Fundamentale Analyse - Europa
Schlechteste Mai-Performance seit Jahren

Banken-Regulierung
Kapitalerhöhungen nicht ausgeschlossen

 

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12.03.2014

Steuerentscheide

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steuern-und-vorsorge

Eigenmietwert; Unternutzungsabzug
Leben zwei Personen in einer 5 ½ Zimmer-Wohnung, so kommt ein Unternutzungsabzug ausnahmsweise in Betracht, wenn eines oder mehrere Zimmer praktisch leer stehen und weder als Lagerraum (z.B. für Möbel) noch als Besucherzimmer zur Verfügung stehen.
ZG Verwaltungsgericht, 30.10.2012 (A2012/19)

Berufliche Vorsorge; Besteuerung von Kapitalleistungen
Gemäss § 39 Abs. 3 BS StG werden Kapitalleistungen der beruflichen Vorsorge, die nicht an den Vorsorgenehmer, den überlebenden Ehegatten, die direkten Nachkommen oder an Personen, für die die verstorbene Person zur Hauptsache aufkam, ausbezahlt werden, nicht zum Sondertarif für Kapitalleistungen, sondern zum ordentlichen Einkommenssteuertarif besteuert. Bei einem Konkubinat kann der überlebende Partner die privilegierte Besteuerung zum Sondertarif nur dann beanspruchen, wenn er vom Verstorbenen zur Hauptsache unterstützt wurde.
BS Verwaltungsgericht, 11.06.2013 (VD.2012.197)

Kapitalleistungen eines Haftpflichtversicherers (StHG; DBG; ZH)
Entscheidendes (und ausreichendes) Tatbestandsmerkmal für die Anwendung von Art. 37 DBG ist, dass es sich um eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen handelt. Handelt es sich aber um eine Kapitalabfindung aus Vorsorge im weiten Sinn des Wortes, so erfolgt die Besteuerung nach Art. 38 DBG gesondert vom übrigen Einkommen und zu einem besonders günstigen Tarif. Der Begriff der Vorsorge im Sinne dieser Vorschrift ist weit auszulegen und erfasst insbesondere auch kapitalisierte Leistungen für künftige Vorsorge. Art. 38 DBG erwähnt namentlich die „Zahlungen bei Tod sowie für bleibende körperliche oder gesundheitliche Nachteile“ und verweist damit implizit auf Art. 23 lit. b DBG. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erfasst Art. 23 lit. b DBG insbesondere Leistungen, die vom Unfall- und Haftpflichtversicherungen ausgerichtet werden.
Bundesgericht, 26.08.2013 (2C_158/2013, 2C_159/2013)

Versicherungsagent; pauschaler Berufskostenabzug; Nachweispflicht
Die Bestimmung eines pauschalen Berufskostenabzugs in Prozenten des Nettolohns bei einem Aussendienstmitarbeiter ist zulässig, wenn die tatsächlich angefallenen Berufskosten schwierig zu belegen sind und eine im Ergebnis gesetzeskonforme Veranlagung resultiert. Die Veranlagungsbehörde ist dabei nicht an die Praxis der Vorjahre gebunden, wenn sie dem Steuerpflichtigen die Praxisänderung im Voraus anzeigt.
SG Verwaltungsgericht, 12.06.2013 (B 2012/197)

Gewinnungskosten (psychologische Beratung und Mentaltraining)
Kosten für die allgemeine Erhaltung oder Verbesserung der Arbeitskraft bzw. der Gesundheit stellen keine abzugsfähigen Aufwendungen dar. In casu Gewinnungskostencharakter verneint bei psychologischer Beratung und Mentaltraining. Die in Anspruch genommenen Beratungen standen im Zusammenhang mit einer beruflichen Überbelastung und Erschöpfung des Steuerpflichten und das Training diente dessen persönlichem Wohlbefinden. Ein qualifiziert enger Konnex zur Einkommenserzielung ist nicht gegeben. Art. 27 und Art. 29 Abs. 1 SH StG.
SH Obergericht, 03.05.2013 (OGE 66/2012/31)

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