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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 02/2019 (16. Januar 2019):

Technische Analyse - SMI

Wir trauen dem Frieden im SMI nicht          

Richemont
Wachstum schwächt sich erneut ab        

Fundamentale Analyse - Sears & Macy‘s
Sears versinkt in der Bedeutungslosigkeit             

Canopy Growth
Weltweit bröckelt der Widerstand

Bayer
Aktie bildet einen Boden aus

Deutschland
Rezessionswahrscheinlichkeit ist gestiegen


 

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21.05.2014

Kinderabzug; Stichtagsprinzip

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Der geschiedene P ichtige leistete im Jahr 2010 Zahlungen an seinen bei der Mutter lebenden Sohn. Dieser war im Dezember 2009 volljährig geworden und hatte Mitte 2010, also vor dem Stichtag 31.12.2010, seine Ausbildung abgeschlossen., Die nach dem Abschluss der Ausbildung erbrachten Leistungen konnten daher nicht vom Einkommen abgerechnet werden. Auch bestanden am Stichtag die Voraussetzungen für den Kinderabzug nicht mehr, weshalb dieser zu Recht nicht gewährt wurde.
SG Verwaltungsrekurskommission, 27.08.2013 (I/1-2013/33)

Aufrechnungszeitpunkt und Werthaltigkeit eines Forderungsverzichts
Ein von einer Bank gegenüber einem Privatkunden ausgesprochener Forderungsverzicht stellt im Licht der Reinvermögenszugangstheorie grundsätzlich eine Einkunft im Sinne der Generalklausel von § 16 Abs. 1 ZH StG dar, ist jedoch nur im Umfang der Werthaltigkeit der Forderung zum Zeitpunkt der Erklärung des Forderungsverzichts durch die Gläubigerin zu besteuern. Sind die wirtschaftlichen Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt nicht eruierbar, ist es zulässig, auf die Selbstdeklaration des Steuerpflichtigen in der Steuererklärung der entsprechenden Steuerperiode abzustellen, wenn keine zeitnahe respektive zuverlässigere Einschätzung verfügbar ist.
Vorliegend hängt die Werthaltigkeit der erlassenen Forderung mitunter vom Verkehrswert einer sich im Eigentum des Beschwerdeführers befindlichen Liegenschaft im Zeitpunkt des Forderungsverzichts ab. Da zeitnahere Schätzungen des entsprechenden Liegenschaftswertes unvollständig erscheinen, ist es zulässig, auf die von den Beschwerdeführenden selbst vorgenommene Verkehrswertschätzung in der per Ende 2004 erstellten Steuererklärung abzustellen. Soweit die Werthaltigkeit einer Forderung von der Zuweisung von Geschäftsaktiven zwischen dem durch den Forderungsverzicht begünstigten Beschwerdeführer und dessen Ehegattin (Beschwerdeführerin) abhängt, obläge es den beweisbelasteten Beschwerdeführenden aufgrund des vorliegend herrschenden Novenverbots bereits im vorinstanzlichen Verfahren, eine von diesen verfochtene Aktiven-Zuordnung zu der durch den Forderungsverzicht nicht begünstigten Beschwerdeführerin zu belegen, insbesondere wenn in vorangegangenen Steuererklärungen noch eine abweichende Deklaration erfolgte. Da dies vorliegend unterlassen wurde, ist die vorinstanzliche Aktiven-zuweisung nicht zu beanstanden, womit der Forderungsverzicht eine rechnerisch vollständig werthaltige Forderung betro en hat. Abweisung der
Beschwerde.
ZH Verwaltungsgericht, 10.07.2013 (SB.2012.00188)

Revidierter Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten gilt ab 2016
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16.04.2014 das Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung berufsorientierter Aus- und Weiterbildungskosten auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Gleichzeitig hat das EFD Anpassungen in der Berufskostenverordnung vorgenommen, die durch das neue Gesetz notwendig wurden. Damit werden neu alle beruflichen Aus- und Weiterbildungskosten zum Abzug zugelassen.
Der Abzug beträgt beim Bund maximal 12‘000 Franken pro Steuerperiode. Die Kantone können die Obergrenze für die kantonalen Steuern selbst festlegen. Der neue Abzug gilt nicht wie bis anhin nur für Weiterbildungskosten, sondern für alle beruflichen Aus-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten. Die vom Arbeitgeber getragenen Kosten werden dem Arbeitnehmer nicht zum Lohn hinzugerechnet. Wie bisher bleiben die Kosten für die Erstausbildung nicht abzugsfähig. Das Parlament hatte das Bundesgesetz am 27. September 2013 verabschiedet, und die Referendumsfrist ist unbenutzt verstrichen. Die Kantone haben bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen bundesrechtlichen Bestimmungen Zeit, um ihre eigene Gesetzgebung anzupassen. Damit wird ein gleichzeitiges Inkrafttreten von Bundesrecht und kantonalem Recht gewährleistet.

Download PDF: 23_v19_2014



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