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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 02/2019 (16. Januar 2019):

Technische Analyse - SMI

Wir trauen dem Frieden im SMI nicht          

Richemont
Wachstum schwächt sich erneut ab        

Fundamentale Analyse - Sears & Macy‘s
Sears versinkt in der Bedeutungslosigkeit             

Canopy Growth
Weltweit bröckelt der Widerstand

Bayer
Aktie bildet einen Boden aus

Deutschland
Rezessionswahrscheinlichkeit ist gestiegen


 

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13.08.2014

Abgrenzung Privatvermögen/Geschäftsvermögen, Personenwagen

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Die aktuelle Zweckbestimmung - das Dienen eines Objekts für das Geschäft - lässt sich entweder unmittelbar feststellen oder ist mittelbar anhand von Indizien zu ermitteln, wobei die Gesamtheit der tatsächlichen Verhältnisse massgebend ist. Schwierigkeiten bereitet die Zuteilung von Alternativgütern, wie gewisse Liegenschaften, Autos, Wertschriften und Beteiligungen, die ebenso gut geschäftlich wie privat genutzt werden können. Nach dem Grundsatz der Präponderanz werden sowohl bei der kantonalen Steuer wie auch bei der direkten Bundessteuer solche Vermögenswerte demjenigen Vermögensbereich zugeordnet, dem sie vorwiegend dienen. Eine Zweckänderung wird steuerlich nur dann anerkannt, wenn sie aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich oder wenigstens geboten ist und wenn sie klar zum Ausdruck gebracht wird. Aus rein steuerlichen Gründen wird eine solche Änderung nicht akzeptiert. Insbesondere wird nicht zugelassen, dass ein im Privatvermögen stehender Vermögenswert bei drohender Werteinbusse vorsorglich in das Geschäftsvermögen überführt wird, damit ein Verlust zulasten des Geschäftserfolges abgebucht werden könnte.
SGE 2013 Nr. 23, Verwaltungsrekurskommission St. Gallen, 17.12.2013

Einkauf in die 2. Säule, gleichartige Kapitalabfindung des Arbeitgebers
Eine gleichartige Kapitalabfindung des Arbeitgebers kann auch dann vorliegen, wenn der Arbeitgeber die Kapitalleistung in die Vorsorgeeinrichtung des Arbeitnehmers einbezahlt und dieser sie bei Eintritt des Vorsorgefalles (hier: vorzeitige Pensionierung auf Verlangen des Arbeitgebers) unter Missachtung der dreijährigen Sperrfrist gemäss Art. 79b Abs. 3 BVG wieder entnommen hat. Im konkreten Fall hat der 60jährige Pflichtige die Erwerbstätigkeit nach der vorzeitigen Pensionierung definitiv aufgegeben. Die Kapitalleistung des Arbeitgebers diente objektiv dazu, die dadurch entstandene künftige Vorsorgelücke (teilweise) zu schliessen. Die Kapitalabfindung ist gesondert zu veranlagen und privilegiert zu besteuern.
SGE 2013, Nr. 21, Verwaltungsgericht St. Gallen, 03.12.2013

Kinderabzug (DBG; StHG; VS)
Für die Gewährung des Kinderabzuges ist vorausgesetzt, dass die Eltern mindestens Beiträge in der Höhe des Sozialabzuges erbringen und das mündige Kind auf den Unterhaltsbeitrag angewiesen ist. Die Beschwerdeführerin vermag nicht substanziiert darzutun, inwiefern das Abstellen der Vorinstanz auf Durchschnittswerte vorliegend zu unzumutbaren Ergebnissen führt. Dabei sind Schematisierungen bzw. Typisierungen charakteristisch für Sozialabzüge und daher zulässig. Selbst wenn die Ausgaben des Sohnes im oberen Bereich gelegen haben sollten, konnte er in der strittigen Steuerperiode grundsätzlich selbst für die Studien –und Lebenshaltungskosten aufkommen und war nicht auf einen Unterhaltsbeitrag der Mutter in der Höhe des Sozialabzuges angewiesen. Ob der angefochtene Entscheid kantonales Recht verletzt, prüft das Bundesgericht ausserhalb des harmonisierten kantonalen Rechts im Wesentlichen nur auf Willkür und nur insoweit als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist.
Bundesgerichtsurteil vom 04.02.2014 (2C_516/2013)

Gleichartige Kapitalabfindung des Arbeitgebers
Eine gleichartige Kapitalabfindung des Arbeitgebers kann auch dann vorliegen, wenn der Arbeitgeber die Kapitalleistung in die Vorsorgeeinrichtung des Arbeitnehmers einbezahlt und dieser sie bei Eintritt des Vorsorgefalles (hier vorzeitige Pensionierung auf Verlangen des Arbeitgebers) unter Missachtung der dreijährigen Sperrfrist gemäss Art. 79b Abs. 3 BVG wieder entnommen hat. Im konkreten Fall hat der 60jährige Pflichtige die Erwerbstätigkeit nach der vorzeitigen Pensionierung definitiv aufgegeben. Die Kapitalleistung des Arbeitgebers diente objektiv dazu, die dadurch entstandene künftige Vorsorgelücke (teilweise) zu schliessen. Die Kapitalabfindung ist gesondert zu veranlagen und privilegiert zu besteuern.
SG Verwaltungsgericht, 03.12.2013 (B 2012/268)

Download PDF: 23_v29_2014



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