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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 21/2019 (05. Juni 2019):

Fundamentale Analyse - Handelskonflikte

Trump greift alles und jeden an        

Swatch Group
Aktie ist zurück im Krisenmodus           

Fundamentale Analyse - USA
Die Verunsicherung wächst wieder        

Square
Neubewertung der Aktie findet einen Boden

Fundamentale Analyse - Europa
Schlechteste Mai-Performance seit Jahren

Banken-Regulierung
Kapitalerhöhungen nicht ausgeschlossen

 

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17.12.2014

Kinder- und Unterstützungsabzug

Kinder- und Unterstützungsabzug
Unterstützungsbedürftigkeit eines Kindes mit Vermögen. Die Faustregel der Steuerverwaltung, wonach die Unterstützungsbedürftigkeit eines Kindes ausgeschlossen ist, wenn dessen Reinvermögen CHF 50‘000 übersteigt, ist nicht haltbar. Das Vorhandensein von Kindesvermögen bedeutet nicht, dass das Kind auch Beiträge leisten muss. Und es bedeutet vor allem nicht, dass das Kind dieses Vermögen vollständig für seinen Unterhalt einzusetzen hat und die Eltern deshalb nicht zur Unterstützung verpflichtet wären.
BS Steuerrekurskommission, 19.01.2012 (Nr. 2010-158)

Vermögensverwaltungskosten; Pauschale
Die Kosten für die Verwaltung des beweglichen Privatvermögens durch eine Drittperson sind als Gewinnungskosten vom Einkommen abziehbar. Die Veranlagungspraxis lässt in Fällen, in denen unklar ist, ob die Kosten im Zusammenhang mit der Verwaltung oder mit der Anlage des Vermögens stehen, den Abzug der nachgewiesenen effektiven Kosten bis 3 %o des Verkehrswertes der betreffenden Kapitalanlage zu, ohne den Nachweis ihrer Eigenschaft als Gewinnungskosten zu verlangen. Wenn die Kosten die Limite von 3 %o hingegen überschreiten, so ist nicht nur deren effektive Zahlung, sondern auch ihre Gewinnungskosteneigenschaft nachzuweisen.
BS Steuerrekurskommission, 22.03.2012 (Nr. 2011-041)

Verrechnungssteuer – Verwirkung der Rückforderung
Nebst den speziell zu beachtenden Fristen für die Stellung eines Antrags auf Rückerstattung entrichteter Verrechnungssteuern ist unabdingbare Voraussetzung, dass eine Deklaration der damit belasteten Einkünfte vorgenommen wir. Grundsätzlich hat der Pflichtige, damit er seinen Rückerstattungsanspruch nicht verwirkt, die verrechnungssteuerbelasteten Einkünfte und das Vermögen aus dem diese fliessen, im ordentlichen Verfahren zu deklarieren, spätestens aber, bevor die entsprechende Veranlagung in Rechtskraft erwächst. Diese Möglichkeit der nachträglichen, an sich nicht mehr ordnungsgemässen Delaration steht allerdings demjenigen nicht zu, der in Hinterziehungs- oder Betrugsabsicht nicht rechtzeitig und richtig deklariert hat. Mit der vorsätzlich unkorrekten Deklaration ist, vorbehältlich einer Selbstdeklaration vor einer allfälligen Intervention der Steuerbehörden (und vor Eintritt der Rechtskraft der Veranlagung), der Rückerstattungsanspruch verwirkt. Damit tritt die Verwirkungsfolge für den Rückerstattungsanspruch sowohl bei versuchter als auch bei vollendeter Steuerhinterziehung ein. Die Nichtdeklaration muss sich auch ein Aktionär anrechnen lassen, wenn er sich offensichtlich verdeckte Gewinnausschüttungen von seiner Aktiengesellschaft zuweisen lässt, ohne diese in seiner persönlichen Steuererklärung zu deklarieren.
Vorliegend haben die Pflichtigen die mit der Verrechnungssteuer belasteten Einkünfte weder in der Steuererklärung noch bis zum Eintritt der Rechtskraft der ordentlichen Veranlagung deklariert. Eine ordentliche Deklaration im Sinne von Art. 23 VStG fand also nicht statt. Aufgrund einer Meldung der ESTV wurde bei der X. AG eine Revision durchgeführt und die verdeckten Gewinnausschüttungen an den Rekurrenten als Aktionär festgestellt, welche den Pflichtigen im anschliessenden Nach- und Strafsteuerverfahren aufgerechnet wurden. Damit ist eine vollendete Steuerhinterziehung gegeben.
BL Steuergericht, 28.03.2014

Download PDF: 23_v46_2014



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