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Themen aus der Ausgabe 10/2019 (20. März 2019):

Fundamentale Analyse - Schweiz

Schweizer Wirtschaft im Abwärtssog   

Technische Analyse - SMI
SMI nimmt das Allzeithoch ins Visier

Cicor Technologies
Cicor ist auf Kurs  

Fundamentale Analyse - Modern Money Theory
Wirklich nur Unsinn?

Boeing
Unüberschaubare Risiken

Fundamentale Analyse - Europa
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22.04.2015

Unterhaltsbeiträge

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Unterhaltsbeiträge (StHG; AG)
Umstritten ist, ob es sich bei den Schulgeldern, welche der Vater direkt an das Institut D. entrichtete, um Unterhaltsbeiträge an die Mutter für die unter deren elterlichen Sorge stehende Tochter im Sinne von § 32 lit. f StG/AG handelt.
Die gesetzliche Konzeption betreffend die steuerliche Behandlung von minderjährigen Kindern bei nicht gemeinsam veranlagten Eltern geht davon aus, dass – in steuerlicher Hinsicht – vorab derjenige Elternteil, dem das Sorgerecht zukommt und mit dem das Kind – in der Regel – zusammenlebt, die anfallenden Kosten zu tragen hat und dementsprechend die entsprechenden Sozialabzüge geltend machen und den entsprechenden Familientarif beanspruchen kann. Betreffend Unterhaltsleistungen für minderjährige Kinder ergibt sich aus dieser Konzeption, dass sie dem sorgeberechtigten Elternteil zugerechnet werden, da sie dazu dienen, die grundsätzlich von diesem zu tragenden Aufwendungen abzudecken. Die Überlegungen der Beschwerdeführerin beachten in diesem Kontext nicht, dass Unterhaltsleistungen statt in Form von wiederkehrenden direkten Geldleistungen auch durch indirekte Zahlungen erbracht werden können. Indem vorliegend der Vater – entsprechend der genehmigten Nebenkostenkonvention – die direkte Begleichung der Schulkosten des Instituts D. übernahm, erbrachte er derartige indirekte Leistungen an die Beschwerdeführerin für die unter deren elterlichen Gewalt stehende Tochter.
Bundesgericht, 06.06.2014 (2C_1008/2013) = StR 2015 S. 64 – 67

Unterhaltskosten bei Liegenschaften im Privatvermögen
Auch ein völliger Um- oder Ausbau einer Liegenschaft kommt wirtschaftlich einem Neubau gleich. Wird eine Liegenschaft umgebaut und neuen Zwecken zugeführt, liegt Herstellung vor, wenn die „Renovation“ umfangmässig einem Neubau gleichkommt. Das ist insbesondere bei Aushöhlung der Baute oder von Gebäudeteilen mit anschliessender Neugestaltung der Innenraumeinteilung der Fall. In casu stellt der Umbau des unbeheizten Estrichs der Scheune zu einem Schlafzimmer mit Ankleide und Bad einen Ausbau von Gebäudeteilen dar, mit dem in erster Linie eine Wohnraumerweiterung bezweckt wurde. Dafür können einkommenssteuerlich keine Kosten zum Abzug gebracht werden. Der Ausbau ermöglicht erst die vollwertige ganzjährige Nutzung als Wohnraum, weshalb auch die durch den Ausbau veranlassten Kosten für die Isolation bisher nicht isolierter Böden, Wände, Dächer und Decken als Herstellungskosten zu qualifizieren sind. Das gilt gleichermassen für die Auslagen zugunsten energetisch hochwertiger Massnahmen. Das geltende Recht sieht zwar vor, dass energiesparende und umweltschonende Investitionen abziehbar sind. Diese Massnahmen beziehen sich aber nur auf den Ersatz von veralteten und die erstmalige Anbringung von neuen Bauteilen oder Installationen in bestehenden Gebäuden (Art. 5 Liegenschaftskostenverordnung/LKV; SR 642.116)). Derartige Auslagen in Neubauten berechtigen hingegen nicht zum Abzug.
Bundesgericht, 04.09.2014 (2C_153/2014) = StR 2015 S. 157 – 161
Grundstückgewinnsteuer; Steueraufschub infolge Ersatzbeschaffung (SG)
Ein Aufschub der Grundstückgewinnsteuer bei Ersatzbeschaffung kann nicht gewährt werden, wenn der Aufwand für das Ersatzgrundstück (Erwerbspreis zuzüglich wertvermehrende Aufwendungen) unter den Anlagekosten des veräusserten Objekts liegt.
SG Verwaltungsrekurskommission, 20.05.2014 (1/1-2013/211)

Download PDF: 23_v15_2015



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