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Themen aus der Ausgabe 02/2019 (16. Januar 2019):

Technische Analyse - SMI

Wir trauen dem Frieden im SMI nicht          

Richemont
Wachstum schwächt sich erneut ab        

Fundamentale Analyse - Sears & Macy‘s
Sears versinkt in der Bedeutungslosigkeit             

Canopy Growth
Weltweit bröckelt der Widerstand

Bayer
Aktie bildet einen Boden aus

Deutschland
Rezessionswahrscheinlichkeit ist gestiegen


 

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23.09.2015

Unselbständigerwerbender, lediger Steuerpflichtiger; Beweislastverteilung

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Wenn sich eine Person abwechslungsweise an zwei Orten aufhält, ist für die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes darauf abzustellen, zu welchem Ort sie die stärkeren Beziehungen unterhält. Bei unselbständig erwerbenden Steuerpflichtigen ist das gewöhnlich der Ort, wo sie für längere oder unbestimmte Zeit Aufenthalt nehmen, um von dort aus der täglichen Arbeit nachzugehen, ist doch der Zweck des Lebensunterhalts dauernder Natur. Bei ledigen Steuerpflichtigen ist vermehrt noch als bei verheirateten Personen zu berücksichtigen, ob weitere als nur familiäre Beziehungen zum einen oder anderen Ort ein Übergewicht begründen. Dadurch erhält der Grundsatz, wonach das Hauptsteuerdomizil von Unselbständigerwerbenden am Arbeitsort liegt, grösseres Gewicht.
Bundesgericht, 30.04.2015 (2C_311/2014)

Abgrenzung Erwerbseinkommen/Kapitalgewinn

Ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit liegt bereits dann vor, wenn zwischen der Leistung, die der Steuerpflichtige erhält, und seiner Tätigkeit ein derartiger wirtschaftlicher Zusammenhang besteht, dass die Leistung die Folge der Tätigkeit ist und der Steuerpflichtige die Leistung im Hinblick auf seine Tätigkeit erhält. Vorliegend entstand der im Rahmen eines Aktienverkaufs abgegoltene Goodwill erst dadurch, dass der Kaufvertrag eine erhebliche arbeitsvertragliche Komponente aufwies. Soweit sie den Aktiennennwert übersteigen, erscheinen die aus diesem Vertrag resultierenden Ansprüche des Steuerpflichtigen – einer der Veräusserer – daher aus wirtschaftlicher Perspektive als Kombination von Antrittsgeld (erste Tranche) und Treueprämien (zweite bis vierte Tranche) und mithin als Salärbestandteile.
Bundesgericht, 03.04.2015 (2C_618/2014, 2C_619/2014)

Qualifikation des Entgelts aus einem Beteiligungsprogramm für Kadermitarbeiter

In seiner Funktion als Verwaltungsrat nahm der Pflichtige an einem Management- Beteiligungsprogramm teil, das ausschliesslich ihm und drei weiteren Exekutivmitgliedern offenstand. Durch Veräusserung seiner Beteiligung erzielte er einen Gewinn, den er als steuerfreien Kapital gewinn qualifizierte, die Vorinstanz hingegen als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit. Demgegenüber gelangt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass kein Einkommen aus gewerbsmässigem Wertschriftenhandel vorliegt. Die Möglichkeit der Teilnahme am „Management Co-Investment Programm“ ist einzig auf die Funktion des Pflichtigen als Geschäftsleitungsmitglied zurückzuführen und gründet daher in seinem Arbeitsverhältnis. Der Gewinn stellt daher Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit dar und unterliegt der Beststeuerung nach § 17 Abs. 1 StG. Teilweise Gutheissung.
ZH Verwaltungsgericht, 02.04.2014 (SB.2013.00141)

Besteuerung von Stipendien

Die Ausrichtung eines Stipendiums für ein Forschungsprojekt stellt keine Schenkung dar, da der Empfänger eine Gegenleistung erbringen muss. Stipendien sind grundsätzlich als Einkommen steuerbar und sind nur dann steuerfrei, wenn sie unentgeltlich an eine unterstützungsbedürftige Person bezahlt werden. Im vorliegenden Fall überstiegen die ausgerichteten Beiträge ein gewöhnliches Ausbildungsstipendium und waren als Abgeltung für die Arbeitsleistung der steuerpflichtigen Person bestimmt.
BS Steuerrekurskommission, 24.04.2014

Download PDF: 23_v37_2015



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