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Themen aus der Ausgabe 22/2018 (20. Juni 2018):

Fundamentale Analyse - Schweiz

EZB setzt den Zeitrahmen für die SNB      

Adobe Systems
Gewohnt erfolgreich    

Fundamentale Analyse - USA
Mär vom amerikanischen Handelsdefizit    

Under Armour
Erfolgreicher Turnaround voraus

Fundamentale Analyse - Europa
EZB beendet den Krisenmodus

Inditex
Inditex trotzt dem widrigen Umfeld

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Novartis: Fortschritte werden zu wenig gewürdigt

Börsentipps der Woche


Der Schweizer Pharmamulti hat in den vergangenen Tagen gleich mit mehreren Nachrichten für positive Schlagzeilen gesorgt.
Zunächst hat ein Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA dem Migränemedikament Aimovig (Erenumab) von Novartis eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen. Die „robusten Daten“ zur Wirksamkeit des Medikaments und zu dessen Sicherheitsprofil, so Novartis, haben den Ausschuss zu seiner positiven Meinung geführt. Das Präparat wurde in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Biotech-Unternehmen Amgen entwickelt. Nach Aussagen des Schweizer Konzerns dürfte Aimovig die erste und einzige in der EU erhältliche Therapie zur Migräne-Prävention werden. Patienten müssen sich das Medikament einmal monatlich unter die Haut spritzen. Eine Zulassungsempfehlung der EMA ist eine gute Voraussetzung dafür, dass die EU-Kommission innerhalb von drei Monaten über die finale Zulassung entscheiden wird. Seit Mitte Mai ist das Medikament in den USA bereits auf dem Markt. Analysten sehen in dem Migräne-Präventionspräparat einen potenziellen Blockbuster. Gemäss medizinischen Studien leiden gut 10% der Weltbevölkerung unter Migräne. Allein in den USA dürfte sich der Gesamtmarkt auf USD 15 Milliarden belaufen. Allerdings wird damit gerechnet, dass in den kommenden Monaten weitere Pharmafirmen mit neuen Migränemitteln auf den Markt drängen. Darüber hinaus macht auch die Novartis-Tochter Sandoz beim EU-Zulassungsverfahren für Biosimilar „Adalimumab“ einen Schritt nach vorne. Der Arzneimittelausschuss CHMP der europäischen Medikamentenbehörde EMA hat eine positive Empfehlung abgegeben für das Ersatzmittel für das Referenzmedikament Humira von AbbVie. Adalimumab soll bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis eingesetzt werden. Die Plaque-Psoriasis ist die häufigste Form der Psoriasis (Schuppenflechte). Die Psoriasis zählt, wie z. B. entzündlich-rheumatische Erkrankungen oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, zu den immunvermittelten entzündlichen Erkrankungen (IMIDs). Gemäss Angaben von AbbVie beträgt die Prävalenz unter der hellhäutigen Bevölkerung in den westlichen Ländern 2% bis 3%. Zuletzt konnte Novartis noch mitteilen, dass der im März angekündigte Verkauf des Anteils am Joint-Venture für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente mit GlaxoSmithKline (GSK) finalisiert wurde. Marktteilnehmer reduzieren den Basler Konzern derzeit unberechtigterweise auf einige Rückschläge, die der Konzern erlitten hatte. Wir sehen Novartis mittel- bis langfristig sehr gut aufgestellt, um wieder ein kräftigeres Wachstum generieren zu können.
Konklusion:
Novartis bleibt ein Basisinvestment im Pharmasegment. Der Konzern verfügt über eine ansprechende Produktepipeline, die das künftige Wachstum begünstigen sollte. Die Aktie bleibt ein Kauf!



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