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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 34/2018 (19. September 2018):

Technische Analyse - SMI

Richtungsentscheid steht an  

Nestlé
Allzeithoch rückt näher 

Adobe Systems
Adobe kann nichts bremsen 

Fundamentale Analyse - USA
Trump-Politik treibt die Wirtschaft an

NIO
NIO - das bessere Tesla

Fundamentale Analyse - Europa​
EZB liefert, was der Markt erwartet

China
Afrika lockt als künftiger Absatzmarkt

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Nike: Nike schafft operativ die Wende

Börsentipps der Woche


Vor allem auf dem für die Gesamtbranche so wichtigen US-Markt hatte der weltgrösste Sportartikelhersteller in den vergangenen Monaten arge Schwierigkeiten. Während vor allem Adidas neuen Rückenwind verspürte, ging der Umsatz beim Branchenprimus stetig zurück. Auch bei den jüngst vorgelegten Q3-Zahlen (per Ende Februar) musste Nike einen Umsatzrückgang im US-Geschäft von 6% vermelden. Dies bedeutet zugleich, dass sich der Schrumpfungskurs deutlich verlangsamt hat. Zugleich sprach Nike-CEO Mark Parker davon, dass das vierte Quartal auf dem US-Markt gut angelaufen sei. Die Erlöse dürften sich stabil entwickeln. Vorsichtig optimistisch gab sich der CEO mit Blick auf das im Juni anlaufende Geschäftsjahr 2018/19. Bereits in der ersten Jahreshälfte peilt Nike die Rückkehr zum Wachstum auf dem Heimatmarkt an. Gewohnt stark entwickelte sich Nike auf den ausländischen Märkten, wo Nike nach wie vor einen herausragenden Ruf geniesst. In China konnte der Sportartikelhersteller den Umsatz um satte 24% ausweiten, in Europa stiegen die Erlöse immerhin noch um 19%. Auf Konzernebene ergab sich ein leichtes Umsatzplus von 1% auf rund USD 9.0 Milliarden. Unter dem Strich belastete die US-Steuerreform die Bilanz mit rund USD 2 Milliarden, woraus sich ein Quartalsverlust in Höhe von USD 921 Millionen bzw. USD 0.57 pro Aktie ergab. Bereinigt um diese Steuerbelastung hätte Nike einen Gewinn von USD 0.68 pro Anteilsschein eingefahren, womit die Konsensschätzung der Analysten um USD 0.15 pro Anteilsschein übertroffen geworden wäre.
Operative Entwicklung rückt kurzfristig in den Hintergrund
Wir sind der Ansicht, dass der amerikanische Sportartikelhersteller im Konzern die richtigen Stellschrauben angezogen hat, um in den kommenden Quartalen auch wieder auf dem wichtigen US-Markt zu wachsen. Vor diesem Hintergrund wäre ein Investment durchaus attraktiv, zumal die Aktie auf dem gegenwärtigen Niveau im Vergleich zu Adidas oder Under Armour mit einem Abschlag gehandelt wird. Der grösste Unsicherheitsfaktor, der uns zugleich vor einem Kauf der Aktie zurückschrecken lässt, ist die politische Entwicklung in den USA. Die von US-Präsident vorangetriebene Schutzzoll-Mauer gegen chinesische Produkte könnte sich nach Ansicht einiger Marktteilnehmer auch auf Elektronik, Bekleidung, Schuhe und Spielzeug ausweiten. Dies wäre ein schwerer Schlag gegen Unternehmen wie Nike oder Under Armour. Denn deren Shirts, Hosen und Turnschuhe werden hauptsächlich in Asien angefertigt. Deshalb haben sich jüngst 82 Schuhmarken zusammengetan und einen Brief an Präsident Trump geschrieben und gefordert, von Strafzöllen abzusehen - bisher ohne Erfolg.
Konklusion:
Auf operativer Ebene scheint Nike das Gröbste hinter sich zu haben. Auch auf dem wichtigen US-Markt will der Konzern bald wieder wachsen. Die US-Handelspolitik trübt das Gesamtbild aber markant.



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