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Roche: Ein Übergangsjahr steht an

Börsentipps der Woche


Wie die jüngst publizierten Zahlen gezeigt haben, befindet sich der Basler Pharmakonzern Roche in einer Art Umbruch. Zwar blieben die fast erwarteten Umsatzeinbussen bei sog. Blockbuster-Präparaten (Umsatz von mehr als USD 1 Mrd.), deren Patentschutz ablief oder in naher Zukunft abläuft, aus. Zugleich hat Roche in den vergangenen Wochen jedoch einige Rückschläge in der Medikamentenentwicklung hinnehmen müssen, was die Aussichten zuletzt eingetrübt hat. Der von Roche in Aussicht gestellte Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich in diesem Jahr ist aus unserer Sicht ein Beleg dafür, dass es momentan bei der Entwicklung und Lancierung neuer Produkte ein wenig hakt. Vor diesem Hintergrund werten wir die stabile Nachfrage Schlüsselmedikamente wie dem Krebsmedikament Rituxan sehr positiv. Kommt hinzu, dass Roche hohe Investitionen in die Markteinführung neuer Medikamente stecken musste und weiter stecken muss und einige margenstarke Präparate – wie das Augenmedikament Lucentis – zumindest im zurückliegenden Quartal weniger stark nachgefragt wurden. Zusammen schlägt dies auf die Margenentwicklung durch. Eine Entwicklung, an der sich zumindest in den kommenden sechs Monaten wahrscheinlich wenig ändern wird, womit das Kern-EBIT und der Kern-Reingewinn weiter unter Druck stehen dürften.
Druck auf den Aktienkurs dürfte anhalten
Unter dem Strich ist der gute Absatz von Schlüsselmedikamenten aber beruhigend – wir rechnen auch im kommenden Jahr nicht mit massiven Nachfrage-Einbrüchen. Die erfolgreiche Lancierung von neuen Medikamenten braucht jedoch Zeit, womit wir 2018 als eine Art Übergangsjahr sehen, bevor einige potenzielle Blockbuster-Medikamente am Markt durchschlagen können. Entsprechend dürfte es in den kommenden Monaten auch für die Roche-Aktie eher mager aussehen – kräftige Kursgewinne erwarten wir gegenwärtig nicht. Dennoch erscheinen uns die langfristigen Aussichten recht ansprechend. Auch wenn Roche in den letzten Monaten einige Rückschläge bei der Medikamenten-Entwicklung wegstecken musste, so bleibt die Produktpipeline in der Summe nach wie vor sehr attraktiv. Wir empfehlen, dass langfristig orientierte Anleger das Papier halten sollten. In der zweiten Jahreshälfte könnte sich die Aktie in der Erwartung eines stärkeren Wachstums 2019 – und sofern neuerliche Hiobsbotschaften aus der Produktentwicklung ausbleiben – dynamischer als der Gesamtmarkt entwickeln.
Konklusion:
Bei Roche ist im Moment ein wenig der Wurm drin. Insgesamt dürfte 2018 ein Jahr des Übergangs werden - was auch für den Aktienkurs gilt. 2019 rechnen wir mit einem schnelleren Wachstum.



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