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Nike: Nike hinterlässt angeschlagenen Eindruck

Börsentipps der Woche


Wirklich überzeugen konnte der amerikanische Sportartikelriese Nike mit den jüngst vorgelegten Zahlen nicht. Der Umsatz stagnierte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 bei USD 9.1 Milliarden - damit konnten die Vorgaben der Analysten zwar erfüllt werden, mehr aber auch nicht. Es war die schwächste Umsatzentwicklung in einem Quartal in den zurückliegenden sieben Jahren. Enttäuschend ist vor allem die Erlösentwicklung auf dem amerikanischen Kernmarkt. Denn der Markt, und das zeigt die Entwicklung bei Adidas, hat noch immer reichlich Wachstumspotenzial. Bei Nike schrumpfte jedoch der Umsatz in den USA im Vergleich zum Vorjahr um 3.3% auf USD 3.9 Milliarden. Nur dank eines ansprechenden Geschäftsgangs in China fiel der Umsatzrückgang auf dem heimischen Markt nicht stärker ins Gewicht. Im Reich der Mitte scheint der Name Nike noch immer zu ziehen. Der Umsatz wuchs um 9%. In der Region Europa, Nahost und Afrika lag das Plus im Ende August abgelaufenen Quartal bei 4%. Im Vergleich sind diese Wachstumszahlen jedoch ernüchternd. Denn der grosse Konkurrent - auch wenn Adidas vom Gesamtvolumen noch lange nicht an Nike heran mag - wächst derzeit deutlich dynamischer. Adidas verzeichnete im zweiten Quartal in China ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 28%, in Nordamerika lag das Plus bei 26% und in Westeuropa bei 20%. Unter dem Strich brach der Gewinn um fast einen Viertel auf USD 950 Millionen ein, was Nike auch mit einer deutlich gestiegenen Steuerquote aufgrund einer Umstellung in der Bilanzierung begründete. Immerhin konnte Nike die Gewinnerwartungen der Analysten mit dem vorgelegten Ergebnis sogar schlagen. Insgesamt hinterlässt der mit Abstand führende Branchenprimus aber einen angeschlagenen Eindruck. US-Händler locken mit immer grösser werdenden Rabatten, um den hohen Warenbestand doch noch an den Mann oder die Frau zu bringen. Das schlägt auf die Margen durch. Zudem hat sich der Konzern - ähnlich wie es bei Adidas der Fall war - mit seiner aufs Maximum aufgeblähten Modellpalette verzettelt und sein Profil, wofür Nike eigentlich stehen will, verwässert. Dass Nike auch mit der zunehmenden Verkaufs-Konkurrenz aus dem Internet Schwierigkeiten hat, ist nicht neu und ein branchenübergreifendes Problem. Die Rezepte, mit denen Nike das Krankheitsbild bekämpfen will, sind bekannt und wurden von Adidas bereits erfolgreich umgesetzt. Eine Reduktion der Modellpalette, eine stärkere Online-Verkaufspräsenz, Arbeitsplatzabbau und die Abspaltung von nicht rentablen Geschäftseinheiten sollen auch bei Nike die Heilung bringen. Aus unserer Sicht dürfte bei Nike vor allem die Marke „Converse“ unter verschärfter Beobachtung stehen. Dort sanken die US-Umsätze in Q1 um 16% - ein Verkauf wäre der Königsweg.
Konklusion:
Angesichts der ausgewachsenen Schwächephase reduzieren wir unser Votum vorläufig auf „Halten“. Wir befürchten, dass die laufenden Restrukturierungen noch Zeit brauchen, bevor sie wirksam werden.



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