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AMC Entertainment: Kinobetreiber kämpft an vielen Fronten

Börsentipps der Woche


Die Aktie des amerikanischen Unterhaltungskonzerns ist einer der grossen Verlierer in diesem Jahr. Derzeit schlägt ein Kursabschlag von über 55% seit dem Jahreswechsel 2016/17 zu Buche. Das Papier des weltgrössten Kinobetreibers notiert in der Nähe des Mehrjahrestiefs bei USD 12.55. AMC Entertainment gilt als der Erfinder der Multiplexkinos. In den vergangenen Jahren wuchs der Konzern dank der Übernahme von Carmike und der europäischen Odeon & UCI Cinemas zur grössten Kinokette der Welt. In über 1000 Häusern werden jährlich rund 385 Millionen Gäste empfangen. In Europa machte sich der Konzern vor allem durch die Serienproduktion „The Walking Dead“ einen Namen. Der starke Kursverfall in den zurückliegenden Monaten hat Gründe. Einerseits steht der chinesische Hauptaktionär der Gruppe, Dalian Wanda Group, unter Druck. Die Regierung in Peking plant eine stärkere Kontrolle der ausländischen Investitionen chinesischer Unternehmen. Selbst der Zwangsverkauf der Beteiligungen erscheint nicht ausgeschlossen. Das belastet den Aktienkurs. Darüber hinaus hat AMC Entertainment mit einem schlechten Quartalsergebnis für eine regelrechte Kursimplosion gesorgt. Zwar wuchsen die Erlöse akquisitionsbedingt um rund 50%, aber unter dem Strich brachten die neuen Kinos noch nicht den gewünschten Ertrag. Erschwerend kommt hinzu, dass das Kinogeschäft durch die Streamingdienste wie Netflix immer stärker unter Druck gerät. Denn neue Kinofilme werden immer premierennäher auch auf den Streaming-Portalen lanciert. Bereits fünf der sechs grossen Hollywoodstudios führen derzeit mit den Kinoverbänden Verhandlungen über eine Verkürzung dieser Zeitspanne. Diskutiert werden zwischen den Studios und den Theaterbetreibern zurzeit reduzierte Spannen von 30 bis 45 Tagen und Premium-Mietgebühren von USD 30 bis USD 50. Gegenwärtig beträgt die Zeitspanne zwischen Kino- und Video-On-Demand-Start zwischen zwei bis drei Monaten (2012 betrug diese sogar noch neun Monate). Für zusätzliche Verunsicherung sorgen zugleich Pläne der Firma Moviepass. Das Unternehmen hegt Pläne für ein Monatsabo für Kinos für unter USD 10. Abonnenten sollen sich mit dem Pass pro Tag einen Kinofilm ansehen können. Zwar zahlt Moviepass AMC den vollen Ticketpreis pro Besuch. In der Branche wird das als Angriff auf das Modell Kino angesehen. Auf dem aktuellen Preisniveau werden die oben beschriebenen Belastungsfaktoren stark eingepreist. Mutige und sehr risikofreudige Anleger setzen nach den starken Verkaufswellen auf einen Rebound der Aktie.
Konklusion:
Konservative Anleger machen einen weiten Bogen um das Papier des Kinobetreibers. Die fundamentalen Aussichten sind trübe. Kurzfristig könnte das Papier jedoch für spekulative Käufer interessant sein.



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