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ProSiebenSat1: TV-Geschäft im Abwärtstrend

Börsentipps der Woche


Über der Konzernzentrale unseres ehemaligen Depotwertes ziehen dunkle Gewitterwolken herauf. Vor wenigen Tagen musste ProSiebenSat1 die Erwartungen für die TV-Werbesparte für das laufende dritte Quartal zurückschrauben. Bei der Sparte wird neu mit einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Im Vorjahr erlöste das Werbegeschäft im dritten Quartal noch Erlöse in Höhe von EUR 472 Millionen. Dank einer soliden Geschäftsentwicklung der Digital- und Produktionsgeschäfte im dritten Quartal soll der Umsatz auf Gruppenebene hingegen steigen. ProSiebenSat1 rechnet mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. In der vergleichbaren Vorjahresperiode erlöste der Medienkonzern EUR 857 Millionen. Beim bereinigten Ebitda wollen die Münchener erneut in etwa 202 Millionen Euro erzielen. Die Unternehmensführung sieht den Konzern mit Blick auf das Gesamtjahr jedoch auf Kurs. Dank einer starken Entwicklung im Digitalgeschäft und einer erwarteten Erholung des TV-Werbegeschäfts im vierten Quartal soll der Gruppenumsatz im Gesamtjahr mindestens im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. 2016 erlöste ProSiebenSat1 EUR 3.8 Milliarden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll ebenfalls zulegen. Hier hatte der Konzern im vergangenen Jahr EUR 1.02 Milliarden erreicht. Zudem soll die Konzernstruktur genauer unter die Lupe genommen werden, um besser auf die Herausforderungen der sich ändernden Medienlandschaft reagieren zu können. Denkbar ist eine Kombination der TV-Aktivitäten mit den Online-Unterhaltungsplattformen zu einer Unterhaltungssparte. Unter anderem mit Blick auf das Produktionsgeschäft gebe es Überlegungen, Investoren ins Boot zu holen. Denkbar sei auch, einzelne Bereiche an die Börse zu bringen. Vor allem die Absicht, Investoren für das Produktionsgeschäft an Land zu ziehen, gefällt uns. Aber dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf den Medienkonzern schwere Zeiten zukommen. Denn nach den Printmedien ist nun auch das Fernsehgeschäft von der neuen Werbelandschaft betroffen - die Abwanderung von Werbung ins Internet ist für die gesamte Branche ein strukturelles Problem, auf welches sie noch keine Antwort gefunden hat. Es wird aus unserer Sicht entscheidend sein, wie es klassischen TV-Unternehmen gelingt, ihren Content ins Internet zu verlagern und so attraktiv für die Werbetreibenden zu bleiben. Diesbezüglich vermissen wir bei ProSiebenSat.1 Fantasie - eine wirkliche wachstumsversprechende Digitalstrategie können wir gegenwärtig nicht erkennen.
Konklusion:
Anleger zweifeln seit Längerem an der Entwicklung von ProSiebenSat1. Die Aktie notiert derzeit auf dem tiefsten Niveau seit fast vier Jahren. Es fehlt ein strategischer Befreiungsschlag.



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