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Novartis: Novartis schreibt Geschichte

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Der Basler Pharmariese hat mit der Zulassung des Medikamentes „Kymriah“ Geschichte in der Krebsmedizin geschrieben: Kymriah ist die erste zugelassene Krebsimmuntherapie auf Basis von CAR-T-Zellen. Das Einsatzgebiet des Medikaments ist gegenwärtig auf junge Erwachsene bis 25 Jahre mit einer B-Zell-akuten lymphatischen Leukämie beschränkt, wodurch das Potenzial des Medikaments beschränkt erscheint. Gegenwärtig kämen lediglich gut 650 Betroffene für eine Behandlung in Frage. Analysten rechnen auf Grundlage dieser Beschränkung mit einem Umsatz von bestenfalls USD 200 Millionen pro Jahr, womit es Jahre dauern dürfte, bis die Entwicklungskosten und die Aufwendungen für den Erwerb und den Umbau der spezialisierten Fabrik in New Jersey, die sich nach Schätzung von Analysten auf mehrere hundert Millionen belaufen, wieder reingeholt würden. Für das vierte Quartal plant Novartis, Kymriah auch gegen eine weitere Form des Blutkrebses zuzulassen. Sollte dieses Gesuch von den Zulassungsbehörden genehmigt werden, wächst das Einsatzgebiet des Medikamentes auf potenzielle 8‘000 Patienten. Allerdings strebt Gilead Sciences nach der Übernahme von Kite Pharma bis November dieses Jahres eine Zulassung für ein Produkt zur Behandlung dieses Krebstyps an. Die Lancierung des neuen Medikamentes geht Novartis überaus bedächtig an. Kymriah soll zunächst an 20 spezialisierten und zertifizierten Krebszentren zum Einsatz kommen. Bis Ende des Jahres soll das Präparat dann 35 Zentren zur Verfügung stehen. Heftige Kritik von amerikanischen Patientenorganisationen gibt es bereits bezüglich der Preispolitik von Novartis. Die Basler taxieren den Preis auf USD 475‘000 pro Behandlung, was nach Ansicht der Patientenorganisation viel zu hoch ist. Novartis hält dem Vorwurf entgegen, dass man sich bei der Preispolitik an den Kosten-Nutzen-Analysen unabhängiger Gesundheitsorganisationen für vergleichbare Therapien orientiert habe. Diese gaben mit USD 600‘000 bis USD 700‘000 eine noch deutlich höhere Preisspanne an. Dennoch dürfte der optisch hohe Preis noch längere Zeit ein Thema bleiben. Denn in den USA nimmt die Diskussion über zu hohe Medikamentenpreise konkrete Züge an. Nicht wenige Politiker, darunter auch US-Präsident Trump, kritisieren die hohen US-Medikamentenpreise. Um dieser Diskussion etwas Wind aus den Segeln zu nehmen, geht Novartis-CEO Jimenez auf die Patienten zu. Denn falls sich einen Monat nach der Verabreichung der modifizierten Immunzellen keine Wirkung zeige, werde dies nicht in Rechnung gestellt. Die Nachricht, dass Jimenez Ende Januar 2018 als CEO zurücktritt, ist bedauerlich - er hat bei Novartis durchaus beachtliche Spuren hinterlassen. Sein Nachfolger Vasant Narasimhan erscheint uns jedoch der richtige Mann, um die nächsten Schritte zu einem wieder stärkeren Wachstum einzuleiten.
Konklusion:
„Kymriah“ gehört gegenwärtig zwar nicht zu den Medikamenten mit einem übergrossen Blockbuster-Potenzial. Aber es zeigt, wo die Entwicklung in der Krebsbehandlung hingeht.



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