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Swiss Re: Hurrikan „Harvey“ drückt die Stimmung

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Der Hurrikan „Harvey“ hat wahrscheinlich zu einer der grössten Unwetterkatastrophen in der Geschichte der USA geführt und entwickelt sich zugleich zu einem der teuersten Versicherungsfälle der US-Geschichte. Die Analysten von Goldman Sachs schätzen die Summe der versicherten Schäden auf USD 10 Milliarden bis USD 20 Milliarden. Der Wiederaufbau der betroffenen Regionen dürfte gut USD 125 Milliarden verschlingen und damit die Folgekosten des Hurrikans „Katrina“, der im Jahr 2005 die Region um New Orleans in Schutt und Asche legte, übersteigen. Die Kosten für den Wiederaufbau lagen damals bei gut USD 120 Milliarden. An der Börse hat die Unwetterkatastrophe den Verkaufsdruck auf Aktien aus dem Rückversicherungssegment in den letzten Tagen deutlich erhöht. Vor allem Swiss Re stand besonders unter Druck. Die UBS hatte in einer Analyse von Anfang August bereits auf drei Aspekte hingewiesen, die den Konzern im Hinblick auf die Hurrikansaison in den USA belasten könnten: 1. Der Konzern hat sein Budget für Naturkatastrophen im 1. Halbjahr aufgezehrt, was weniger Spielraum für die zweite Jahreshälfte lässt. 2. Swiss Re ist den Risiken von US-Wirbelstürmen im Vergleich zur Konkurrenz am stärksten ausgesetzt. 3. Die Aktienrückkäufe von Swiss Re hängen von der Wirbelsturmzeit ab. Trotz der schlechten Nachrichten sollen investierte Anleger Ruhe bewahren und die Aktie des Schweizer Rückversicherers halten. Wir halten es derzeit noch für verfrüht, um bereits über finanzielle Belastungen durch den Hurrikan Harvey zu spekulieren. Gemäss Angaben aus der Branche traf “Harvey” bisher auf eine relativ bevölkerungsschwache Region mit geringeren Sachwerten. Es sei daher schwer einzuschätzen, wie relevant diese Schäden für die Versicherer sein werden, da in den USA Wohngebäude häufig über das sogenannte National Flood Insurance Program in einer privat-öffentlichen Versicherungspartnerschaft abgesichert seien. Allerdings scheint sich die Branche schon jetzt sicher, dass die Kosten deutlich unter denen liegen werden, die der Hurrikan Katrina verursacht hatte. Damals standen die Rückversicherer mit gut USD 80 Milliarden im Feuer. Die Rückversicherer sind gemeinhin über zwei Wege vom Hurrikan betroffen: Zum einen durch ihre Teilnahme am US National Flood Insurance Program (NFIP) und durch die Versicherung von Erstversicherern. Die Schadenhöhe im NFIP ist ab einer Höhe von USD 4 Milliarden auf USD 8 Milliarden beschränkt, die maximal auf 25 Rückversicherer verteilt werden, wie uns vorliegenden Informationen eines Branchenmagazins zeigen.
Konklusion:
Investierte Anleger sollten Ruhe bewahren und die Aktie von Swiss Re halten. Derzeit lässt sich kaum abschätzen, wie hoch die Belastungen wirklich sind.



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