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iRobot: Anleger lassen iRobot fallen

Börsentipps der Woche


Die künstliche Intelligenz, Roboter, Automatisierung - drei Themen, die Anleger in den vergangenen Monaten in den Bann gezogen haben und für kräftige Kursgewinne gesorgt hatten. So können sich beispielsweise die Aktionäre des Hausroboterherstellers iRobot die Hände reiben: In den zurückliegenden 12 Monaten verzeichnete die Aktie am Höhepunkt vor gut vier Wochen ein Kursplus von satten 190%. Seit Ende Juni steht die Aktie nach der eindrücklichen Performance aber unter einem verschärften Abgabedruck - das Papier gab seit dem 26.06. über 15% ab (aktueller Kurs USD 83.54). Aus charttechnischer Sicht könnte sich die Talfahrt noch bis in den Bereich um USD 80 fortsetzen, wo sich die nächste kräftigere Supportzone ausgebildet haben dürfte. Einerseits führt die sich eintrübende Stimmung an den US-Aktienmärkten zu verstärkten Gewinnmitnahmen. Andererseits kämpft iRobot aber auch gegen den sich verschärfenden Wettbewerb. Die langfristigen Aussichten für das Unternehmen sind intakt. Bis 2019 soll der Haushaltsroboterhersteller die Umsatzmilliarde erreicht haben. Analysten schätzen, dass der Konzern im Jahr 2020 13 Millionen Haushaltsroboter verkaufen kann - eine Steigerung von 50% gegenüber dem aktuellen Stand. iRobot gilt als Marktführer in diesem Bereich - sowohl was den Marktanteil, als auch was die Technologie betrifft. USD 100 Millionen investiert das Unternehmen jährlich in die Forschung und Entwicklung. Denn die Entwicklung im Bereich der Haushaltsroboter dürfte langfristig weit über Teppich saugen und Böden wischen hinausgehen. Roboter sollen immer mehr Routineaufgaben im Alltag übernehmen. Das grosse Wachstumspotenzial hat in den vergangenen Jahren aber auch immer mehr Wettbewerber angelockt. Zuletzt wurde am Markt darüber spekuliert, ob die Wettbewerber SharkNinja und Ecovacs zum Frontalangriff auf den Marktführer rufen. Angeblich, so ist vom Börsenparkett zu hören, stehen beide Unternehmen in Kooperationsverhandlungen. Der Branche dürfte ein harter Preiskampf drohen. Das günstigste iRobot-Modell kostet USD 375. SharkNinja will im Herbst einen neuen Roboter zum Kampfpreis ab USD 299 Dollar lancieren. Zudem hat SharkNinja Vertriebskooperationen mit führenden Ketten (wie beispielsweise Wal-Mart und Target) in den USA. Ob iRobot seinen hohen Marktanteil in den USA von 88% verteidigen kann, wird von Investoren daher zunehmend bezweifelt. Eine Entwicklung, die auch in Asien droht. Hatte iRobot 2013 noch einen Marktanteil von 67%, ist dieser bis 2017 auf 34% gesunken. Der grösste Konkurrent: Ecovacs (Marktanteil: 26%), die vor vier Jahren noch nicht in der Marktanteilsstatistik erschien.
Konklusion:
Anleger sollten den Titel halten und sich mit einem Stop-Loss bei USD 75 absichern. Fällt die Aktie unter das Limit, sollte die Position aufgelöst werden. Neu-Investments drängen sich derzeit nicht auf.



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