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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 35/2020 (23. September 2020):

Aktienmärkte - Anlagekommentar

BIZ warnt vor Fehlentwicklungen                                                           

Partners Group
Geldpolitik ist Hauptstütze für die Aktie                                                         

Peloton Interactive
Keine Angst vor Apples Fitness-Einstieg                                                   

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Von Schwäche keine Spur

Fundamentale Analyse - DAX
Der DAX könnte Reformen gebrauchen

Hennes & Mauritz
Das Comeback nimmt Formen an

Rohstoffe
Goldminen-Aktien bleiben interessant

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Becton Dickinson: Der unentdeckte Gewinner der Krise

Börsentipps der Woche


Die Welt wartet händeringend auf einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, welches die Welt noch immer fest im Griff hat. Auch die Marktteilnehmer fokussierten sich auf die Frage, welches Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff die Nase vorn hat. Jede positive Nachricht wurde mit signifikanten Kurssprüngen quittiert. Die Aktien von Moderna, Curevac, BioNTech, Pfizer oder Johnson&Johnson haussierten zeitweise sehr stark. Wir möchten an dieser Stelle jedoch auf einen Aspekt hinweisen, der gegenwärtig noch kaum beachtet wird. Wer liefert eigentlich die Spritzen zur Verabreichung des Impfstoffes? Immerhin müssen zur Eindämmung der Pandemie mehrere Milliarden Menschen geimpft werden. Das European Biosafety Network hat bereits vor einem möglichen Engpass gewarnt. Denn allein für die gut 450 Millionen Menschen, die in der Europäischen Union leben, wären rund 1 Milliarden Spritzen nötig. Auch der weltgrösste Hersteller von Spritzen, Becton Dickinson, drängt darauf, dass die Länder ihre Impfstrategie vorstellen, um die Kalkulation des Bedarfs voranzutreiben. Denn die Vorlaufzeit für die benötigten Mengen dürfte sich nach groben Schätzungen auf sechs bis zwölf Monate belaufen. Becton Dickinson und das hessische Medizinaltechnikunternehmen B. Braun decken gemäss Branchenschätzungen gut 80% des globalen Weltmarktes - ohne China - für Spritzen ab. Becton Dickinson produziert jährlich rund 12 Milliarden Spritzen. Bisher haben nach Angaben von Becton Dickinson erst einige Länder wie die USA, Kanada oder Grossbritannien Lieferverträge abgeschlossen. Die Produktionskapazitäten in den USA, aber auch im spanischen Fraga hat Becton Dickinson bereits hochgefahren und auf die neuen Anforderungen bei einer SARS-CoV-2-Impfung umgestellt. Auch B. Braun hat bereits ausgearbeitete Szenarien in der Schublade, wie die Produktion schnell an die neuen Bedürfnisse angepasst werden können. Denn eines muss unter allen Umständen verhindert werden: Einen Engpass wie mit Hygienemasken zu Beginn der Pandemie darf es bei der Verfügbarkeit von Spritzen nicht geben.

Konklusion:
Langfristig orientierte Anleger nutzen die seit Anfang August laufende Konsolidierung der Aktie und legen sich einige Papiere von Becton Dickinson ins Depot.



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