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Themen aus der Ausgabe 35/2020 (23. September 2020):

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McDonald's: Die fröhliche Geburtstagsfeier fällt aus

Börsentipps der Woche


Vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 15.05., hätte die Fast-Food-Kette eigentlich einen runden Geburtstag feiern sollen. Auf den Tag genau vor 80 Jahren wurden die Grundsteine für ein Unternehmen gelegt, dass sich in den kommenden Jahrzehnten zum globalen Aushängeschild für den American Way of Live entwickeln sollte. Doch zum Feiern dürfte derzeit niemandem im Konzern zumute sein. Denn die Covid-19-Pandemie belastet nicht nur das Unternehmen, sondern die gesamte Gastroszene weltweit massiv. Bei McDonald's liest sich die Krise wie folgt: Im März dieses Jahres brachen die Erlöse um 22% ein - ein Vorgeschmack auf die Entwicklung im April und Mai als auch in Europa und weiten Teilen der USA die Filialen geschlossen werden mussten. Angesichts dessen hatte McDonald's den ursprünglichen Ausblick zurückgenommen und keinen neuen gewagt. Was auf die Gastroszene in den USA zukommt, hat jüngst die National Restaurant Association zum Ausdruck gebracht. Allein im März verlor die US-Gastroszene rund USD 30 Milliarden an Umsatz, im April dürften es USD 50 Milliarden gewesen sein. Und von einer schnellen Rückkehr zur Normalität wird keine Rede sein können. In Texas ist die Zahl der Gäste in der vergangenen Woche im Vergleich zum Vorjahr um 84% gesunken. Noch dramatischer entwickelte sich diese Zahl in Missouri, wo Restaurants, Kinos und sogar Stadien wieder geöffnet haben. Dort brachen die Besucherzahlen sogar um 98% ein. Die Experten von OpenTable, einem Anbieter von Online-Reservierungen in Echtzeit für Gäste und einer Reservierungs- und Gästemanagement-Lösung für Restaurants, schätzt, dass in den USA eines von vier Restaurants für immer die Türen schliessen muss. Zwar entspannt sich die Lage - zahlreiche Länder lockern gegenwärtig die Lockdown-Vorgaben. In den ersten Tagen nach der Öffnung wurden die McDonald's Filialen z.B in der Schweiz teilweise überrannt. Aber die Menschen sind vorsichtiger geworden, sie meiden vorerst noch grössere Menschenansammlungen und wollen entfernt voneinander sitzen - und das am besten im Freien. Darüber hinaus dürfte die Anzahl Kunden pro Restaurant in vielen Ländern begrenzt bleiben – ein lukratives Geschäft sieht anders aus. Einen Trumpf hat McDonald's jedoch: Den Drive-in-Service. In den USA ist dieses Geschäft schon lange ein Umsatztreiber - mehr als die Hälfte der Amerikaner benutzt bei einem Fast Food-Besuch den Drive-in-Service. Wir schätzen, dass dieses Geschäft nun auch in Europa vor dem Durchbruch steht. Auf mittel- bis langfristige Sicht dürfte ein McDonald's-Besuch dann ohnehin wieder Normalität werden. Wir sind überzeugt, dass die Fast-Food-Kette mit cleveren Angeboten auf der Menükarte die Menschen anlocken wird - das Unternehmen hat bereits mehr als eine Krise überstanden. Und falls es doch schlimmer wird als erwartet, dürfte das Symbol des American Way of Life vom Staat gerettet werden!

Konklusion:
Wer langfristig denkt, sollte bei McDonald's am Ball bleiben. Kurz- bis mittelfristig sind die Aussichten jedoch trübe, was das Kurspotenzial beschränkt.



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