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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 27/2019 (24. Juli 2019):

Fundamentale Analyse - Aktienmärkte

Abkopplung der Börse von der Wirtschaft             

Valora
Positive Nachrichten für die Aktionäre               

Marktkommentar - S&P500
Es fehlen neue Kaufimpulse           

Netflix
Luft für den Branchenprimus wird dünner

Griechenland
Anleger reissen sich um Griechen-Bonds

Trading Corner ETF
Regionaler und thematischer Ausbau

Hochzins-Anleihen
Die EZB hat die Preise ruiniert

 

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Traton: Durchwachsenes Börsendebüt

Börsentipps der Woche


Das IPO von Traton am vergangenen Freitag, 28. Juni, war ein Erfolg. Traton ist die Nutzfahrzeug-Sparte von Volkswagen und hat seinen Sitz in München. Der Ausgabepreis lag am unteren Ende der Preisspanne von EUR 27 bis EUR 33. Der erste gestellte Kurs lag mit EUR 27 dann auch genau auf Höhe des Ausgabepreises. Den grössten Negativpunkt des Traton-IPO gleich vorweg: Gerade einmal 11.5% der Traton-Aktien befinden sich nach dem Börsengang im Streubesitz. Zwar könnte der Free Float im Zuge einer weiteren Platzierung auf 24.9% steigen. Aber selbst dies erscheint uns zu wenig. Die Handelbarkeit der Aktie könnte damit beschränkt sein. Auf operativer Ebene lockt Traton vor allem mit geplanten Synergieeffekten, welche die engere Zusammenarbeit der beiden Hauptmarken Scania und MAN bringen soll. Vor allem Scania ist dabei für viele Analysten die stärkere Marke. Der Bereich gilt als margenstark und zudem stehen einige Modellneuheiten am Start, was zusätzlichen Wachstumsschwung geben könnte. Im LKW-Segment sind Modellneuheiten aufgrund der langen Entwicklungszeiten eher selten. Demgegenüber hinkt MAN eher hinterher. Anleger, die ein Investment in Traton in Betracht ziehen, müssen demnach darauf vertrauen, dass mit Blick auf MAN die versprochenen Synergien gehoben und die Kosten reduziert werden. Operativ soll es für den Nutzfahrzeug-Hersteller rund laufen. Das Unternehmen wies 2018 einen operativen Gewinn von EUR 1.7 Milliarden und einen Umsatz von EUR 25.9 Milliarden aus. Der Start ins Jahr 2019 soll ermutigend verlaufen sein. Entsprechend dürften sich Ertrag und Umsatz weiter positiv entwickelt haben. Investoren sollten vor einem Engagement bei Traton zudem die Konjunktursensitivität der Aktie berücksichtigen. Denn Fakt ist, dass ein Investment in Traton auch eine Wette auf den Konjunkturverlauf in den kommenden Monaten ist. Kurzum: Wenn die Wirtschaft in Europa abschmiert, wird dies auch bei der Traton-Aktie tiefe Bremsspuren hinterlassen. Aus unserer Sicht ist das Traton-Papier derzeit kein „must have“. Vor allem die Konjunkturunsicherheiten dürften auf kurz- bis mittelfristige Sicht die Performance der Aktie beeinträchtigen.

Konklusion:
Die Traton-Aktie ist eine Wette auf den weiteren globalen Konjunkturverlauf. Angesichts der Unsicherheiten drängt sich ein Investment derzeit nicht auf.



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