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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 29/2019 (07. August 2019):

Erneute Eskalation im Handelskrieg

Interesse an einer Einigung schwindet              

CS Group vs. UBS
CS Group ist leicht im Vorteil                

Fundamentale Analyse - US-Notenbank
Powell enttäuscht die Märkte             

Kellogg
Gegenbewegung ist eingeleitet

Fundamentale Analyse - Europa
Wirtschaft befindet sich im Kriechgang

Japan
Japan kappt Wachstumsprognose

Gold
Sozialer Brennpunkt USA

 

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Swatch Group: Aktie ist zurück im Krisenmodus

Börsentipps der Woche


Die Anteilsscheine des Schweizer Uhrenherstellers Swatch sind jüngst auf das Niveau aus dem Jahr 2016 zurückgeworfen worden. Damals kämpfte die Branche mit hausgemachten Problemen und befand sich im Krisenmodus. Von einer existenzbedrohenden Krise ist Swatch sowie die gesamte Industrie zwar weit entfernt. Dennoch rutschen die Aktienkurse seit Monaten immer tiefer. Aktuell notiert die Swatch-Aktie gut 13% unter dem Stand zum Jahreswechsel 2018/19. Bei Swatch sorgten zuletzt die Exportzahlen der Uhrenindustrie für eine Tempo-Verschärfung des Abwärtstrends. Denn wie die jüngsten Zahlen zeigen, sind im April die Exporte im Low-Cost-Segment (Uhren, die weniger als CHF 200 kosten) erneut unter die Räder gekommen. Um 16% sind die Exporte im April zurückgegangen. Seit Beginn des Jahres 2019 summiert sich das Minus im Low-Cost-Segment, in dem Swatch mit den Marken Swatch und Tissot stark vertreten ist, auf 17%. Gemäss Schätzungen von Analysten steuert allein die Marke „Swatch“ gut ein Drittel zum Gruppenumsatz bei. Ein Erlöseinbruch, wie er sich gegenwärtig im Low-Cost-Segment abzeichnet, dürfte demnach sichtbare Bremsspuren in der Bilanz hinterlassen. Und die weiteren Aussichten für die Branche sind nicht rosig. Gemäss der allmonatlichen Branchenumfrage der Konjunkturforschungsstelle Kof der ETH Zürich erwarten die Uhrenhersteller einen Rückgang der Bestellungen. Darin dürfte sich nicht zuletzt auch der sich verschärfende Handelskonflikt zwischen den USA und China widerspiegeln. Denn China ist für die Industrie im Allgemeinen und Swatch im Speziellen eine Art geheiligtes Land. Die Region deckt mittlerweile gut ein Drittel des Konzernumsatzes ab, und Swatch wiederholt gebetsmühlenartig, das Geschäft in China weiter ausbauen zu wollen. Man kratze erst am Potenzial Chinas, hatte CEO Nick Hayek beispielsweise gesagt.
Vor dem Hintergrund des eskalierenden Handelskrieges wird diese Fokussierung auf den Markt in Fernost seitens der Aktionäre aber zunehmend kritisch hinterfragt. Denn die hohe Abhängigkeit wird zu einem Klumpenrisiko im Geschäftsportfolio des Konzerns. Wir erachten daher die Geschäftsprognosen von Swatch, die nach wie vor ein „gesundes Wachstum“ vorsehen, für eine Art Zweckoptimismus, um den Abgabedruck auf die Aktie zu lindern. Solange der Handelskrieg ungelöst vor sich hin wabert und das Konsumklima in Fernost und wahrscheinlich zunehmend in der westlichen Welt belastet, erscheint uns das Upside-Potenzial der Swatch-Aktie gering. Fakt ist aber auch, dass die Aktie in die Höhe schiessen wird, wenn sich die Anzeichen einer politischen Annäherung zwischen den USA und China andeutet.

Konklusion:
Mutige Anleger schwimmen bei Swatch gegen den Strom und legen sich einige Papiere des Konzerns ins Depot. Allerdings braucht ein solches Investment auch einen langen Atem.



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