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Schlagzeilen

Themen aus der Ausgabe 45/2018 (12. Dezember 2018):

Fundamentale Analyse - Schweiz

Verhaltener Ausblick für das Börsenjahr 2019        

Nestlé
Unbeschadet durch die raue Börsensee     

Fundamentale Analyse - USA
Inverse Zinskurve löst Ausverkauf aus          

Starbucks
Anleger bleiben McDonald‘s treu

Fundamentale Analyse - Europa
2019: Black-Swan-Szenario

Bayer
Notoperation am offenen Herzen

 

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Börsenlexikon

Unser Börsenlexikon erläutert Ihnen Begriffe aus den Bereichen Börse, Wirtschaft, Aktien, Fonds, Anleihen, Devisen und klärt Sie über viele weitere Fachbegriffe auf.

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Kapitalertragssteuer
Die Kapitalertragsteuer ist ein Teil der Einkommensteuer, der im Direktabzugsverfahren erhoben wird (geregelt in § 43 EStG). Der Direktabzug findet statt bei Erträgen aus Aktien, Genußscheinen, GmbH- und anderen Gesellschaftsanteilen, Zinsen aus Hypotheken und Grundschulden, Lebensversicherungen und seit den letzten Jahren auch auf sonstige Zinseinkünfte (z.B. aus Sparguthaben, festverzinslichen Wertpapieren, usw.).
Der Abzug beträgt bei Dividenden 25 %, bei Zinsen 30 %, für bestimmte Kapitalerträge sogar bis zu 42,85 %.
Bei Dividendenzahlungen erfolgt der Abzug direkt von der Ausschüttung ihrer Dividende, bei Zinszahlungen werden die Zinsen vorab vom Schuldner entsprechend gekürzt und an das Finanzamt abgeführt.
Steuerpflichtige, die voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, können sich vom Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen und so den Steuerabzug vermeiden. Das gleiche kann erreicht werden, indem der Gläubiger einen Freistellungsauftrag an den Schuldner der Kapitalerträge (z.B. die Bank) erteilt. Dies setzt jedoch voraus, daß der maßgebliche Freibetrag für Kapitalerträge von derzeit 1.370 EUR (bei Eheleuten 2.740 Euro) durch die Summe der Freistellungsaufträge nicht überschritten wird (§ 44 a EStG).


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